Speeddating mal anders

Kreislandfrauen Oldenburg treffen Bundestagskandidaten

Uta Cornelius (Landfrauen Wesermarsch, links) und Inge Hayen (Bezirksvorsitzende der Region NordOldenburg) sowie Heide Behrens (Landfrauen Kreis Oldenburg, von rechts) fühlten Christian Dürr (FDP), Manuel Paschke (Die Linke), Christina-Johanne Schröder (Bündnis 90/Die Grünen), Susanne Mittag (SPD), Astrid Grotelüschen (CDU) und Herbert Sobierei (AfD, von links) auf den Zahn.

Kirchhatten - Vielen Politikern eilt der Ruf voraus, sie würden sich gerne reden hören und dabei kein Ende finden. Ob das nun stimmt oder nicht, am Mittwochabend in Kirchhatten stoppte ein Gong den Redefluss der Bundestagskandidaten.

Die Kreislandfrauen hatten Astrid Grotelüschen (CDU), Susanne Mittag (SPD), Christian Dürr (FDP), Christina-Johanne Schröder (Bündnis 90/Die Grünen), Manuel Paschke (Die Linke) und Herbert Sobierei (AfD) ins „Deutsche Haus“ eingeladen, um ihnen beim „Politischen Speeddating“ auf den Zahn zu fühlen.

Nach zehn Minuten wechseln Politiker den Tisch

46 Landfrauen teilten sich in sechs Gruppen auf, und jeder Politiker hatte zehn Minuten Zeit, sich den Fragen der Runde zu stellen. Wenn die Zeit abgelaufen war, ertönte der Gong, und die Kandidaten wechselten zum nächsten Tisch. Vor dem Treffen waren die Fragen ausgearbeitet worden.

Die Landfrauen wollten wissen, was die Politiker über Themen wie Digitalisierung, niedrige Bezahlung von Frauen, Verhinderung von Altersarmut, besonders bei Frauen, Ärztemangel auf dem Land, zunehmende Bürokratisierung, Forderung auf Einführung des Unterrichtsfaches „Alltags- und Lebenskompetenz“ sowie den Mangel an Fachkräften in Pflegeberufen denken. Besonders wichtig waren vielen auch konkrete Informationen zur Landwirtschaft und wie die Parteien dazu stehen.

„Gerade zu diesem Thema hatten einige Politiker noch Informationsbedarf und bekannten sich auch zu ihren Wissensdefiziten“, teilten die Landfrauen mit. Alle seien sich am Ende einig gewesen, dass ein solches politisches Speeddating interessanter und informativer als eine Podiumsdiskussion gewesen sei – für beide Seiten. „Es war für uns ein Novum, doch wir können uns gut vorstellen, eine solche Veranstaltung zu wiederholen. Die Interessenvertretung der Frauen auf dem Lande ist uns eine Herzensangelegenheit“, so die abschließenden Worte der Bezirksvorsitzenden Inge Hayen nach der zweistündigen Veranstaltung.

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