Sportverein und Aktion Mensch kooperieren

„miteinanders“ soll für Inklusion sorgen

Ute Baumhöfer-Wieting ist eine der beiden hauptamtlichen Kräfte des Projekts „miteinanders“. - Foto: bor

Sandkrug - Die TSG Hatten-Sandkrug hat nicht nur ihre Infrastruktur neu ausgerichtet, sondern setzt sich auch in Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch für Inklusion ein. Die Organisation fördert das Projekt „miteinanders“ mit 250.000 Euro. Die Summe ist für drei Jahre ausgelegt, das erste Drittel ist jetzt fast vorbei.

Mit dem Geld werden für drei Jahre zwei hauptamtliche Stellen finanziert. Die Mitarbeiter sollen zum einen den Inklusionsgedanken in den Sportverein implementieren. Dahinter verbirgt sich das Abbauen von Vorbehalten auf der Seite der Trainer gegenüber der Einbeziehung von behinderten Menschen in ihre Kurse oder Übungseinheiten. „Wir bereiten sie darauf vor, mit Menschen mit Handicap zu arbeiten“, sagt der Vereinsvorsitzende Günter König-Kruse. „Die Abteilungen machen sich Gedanken, wie sie diese sozial und sportlich integrieren können.“

Das zweite Ziel ist es, ein Netzwerk mit Vereinen und Behinderteneinrichtungen aufzubauen. Entsprechend zur Arbeit mit den Trainern sollen auch dort Vorbehalte abgebaut werden. Es hätten bereits vorher lockere Verbindungen etwa zu den gemeinnützigen Werkstätten in Sandkrug bestanden, die nun gefestigt würden. 

bor

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