Gerd Jacoby seit 50 Jahren Mitglied

Gewerkschaft GEW bestätigt Vorstand

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Gerd Jacoby (Zweiter von links) erhielt vom Vorstandsteam eine Ehrung für seine 50-jährige Mitgliedschaft.

Kirchhatten - Nur ein Dutzend der 321 Mitglieder des Kreisverbands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte am Donnerstag den Weg zur Mitgliederversammlung in den Schützenhof Kirchhatten gefunden. Die Anwesenden bestätigten den Vorstand aus Ilse Marianne Brose, Anke Schönfeld, Ingeborg Lipinski, Johann Strudthoff, Christiane Goldenstedt und Sonja Weiß in ihren Ämtern. Lediglich Johannes Petrich (Stellvertreter im Bezirksverband) ließ sich nicht wieder aufstellen.

Seine Entscheidung, nach zehn Jahren Vorstandsarbeit aufzugeben, begründete er damit, dass er in die Stadt Oldenburg zieht und sich anderen Aufgaben widmen möchte. Ein Nachfolger fand sich nicht.

Schatzmeisterin Ingeborg Lipinski berichtete, dass sich die Mitgliederzahl der GEW in den vergangenen drei Jahren von 334 auf 321 reduziert hatte, von denen 51 Pensionäre sind. Das sei zwar noch nicht beängstigend, dennoch solle sich die GWE langfristig Gedanken über Nachwuchs machen.

Geehrt wurde indessen der 77-jährige Gerd Jacoby, der 35 Jahre lang als Lehrer im Schuldienst gewesen ist. Von 1966 bis 2001 war er bei der Hauptschule in Wildeshausen tätig. „Ich habe alle Schulreformen durchlebt. Als ich meine Laufbahn begonnen habe, war es die Volksschule, dann Hauptschule und später kam noch die Orientierungsstufe dazu“, erzählte er. Sein besonderes Steckenpferd sei es gewesen, jene Schüler zu unterstützen, die Probleme mit der Schule und infolgedessen auch Schwierigkeiten hatten, eine Lehrstelle zu finden.

jb

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