Drei Personen aus Syke lebensgefährlich verletzt

Flugzeug neben der A28 abgestürzt: Ein Toter

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Der Flieger stürzte direkt neben der A28 ab.

Hatten - Ein Sportflugzeug ist am Sonntag gegen 13.30 Uhr direkt neben der Autobahn 28 in Höhe der Gemeinde Hatten abgestürzt. Der 69-jährige Pilot aus Kirchseelte kam ums Leben. Drei weitere Insassen wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht, das teilte die Polizei vor Ort mit.

Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Autobahn-Parkplatzes "Hemmelsberg". Die einmotorige Propellermaschine war am Sonntagnachmittag vom Flugplatz Oldenburg-Hatten gestartet und kurz danach aus noch ungeklärter Ursache verunglückt. An Bord waren drei weitere Personen, eine Frau im Alter von 71 Jahren und zwei Männer, alle aus Syke.

Die Maschine kam an der A28 zwischen einem Wildschutzzaun und der Seitenleitplanke auf. Ersthelfer waren kurz nach dem Unglück zum Flugzeug geeilt, das teilte Pressesprecherin Melissa Oltmanns mit. Die vier Insassen waren in der Maschine eingeklemmt, so dass sie von der Feuerwehr befreit werden mussten.

Die Verletzten wurden mit einem Rettungshubschrauber und Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäusern in Oldenburg, Delmenhorst und Bremen gebracht.

 „Weil Kerosin austrat, bestand kurzzeitig Explosionsgefahr. Diese konnte aber wenig später gebannt werden“, sagte Polizeisprecher Frank Böttger am Sonntagnachmittag. Der Streckenabschnitt zwischen Oldenburg-Ost und Hatten wurde in beide Richtungen voll gesperrt. Mitglieder des Luftfahrt Bundesamtes sind am Nachmittag auf dem Weg zur Unglückstelle um sich die Maschine für weitere Ermittlungen anzusehen. „Es sind insgesamt vier Experten zur Unfallstelle unterwegs. Wir müssen uns jetzt erstmal ein Bild machen und alle Daten und Fakten zusammentragen“, sagte Pressesprecher Germout Freitag am Sonntagnachmittag.

Ein Toter bei Flugzeugabsturz an Autobahn 28

Die Feuerwehr war mit elf Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit acht Wagen im Einsatz. Zudem waren zwei Rettungshubschrauber am Einsatzort. Die Vollsperrung der A28 in Richtung Stuhr dauert noch an. Am Nachmittag wurde der Verkehr in Richtung Oldenburg wieder freigegeben. 

Die Polizei hebt besonders das schnelle und beherzte Eingreifen einer kleinen Gruppe von vier Männern aus Aurich und einer Familie aus Ganderkesee hervor, die auf der A 28 unterwegs waren. Trotz der Eigengefährdung, der sie sich aussetzten, bemühten sie sich um die im Flugzeug eingeklemmten Personen. Zwei Personen konnten sogar aus dem Flugzeug gezogen werden.

lor/dpa

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