Flugzeugabsturz an der A 28:

Ermittler untersuchen das Wrack

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Techniker haben begonnen, den Motor des Flugzeugs auszubauen.

Hatten - Das Wrack der bei Hatten verunglückten Propellermaschine wird jetzt von Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung unter die Lupe genommen. Sie erhoffen sich Erkenntnisse über die Ursache des Absturzes.

Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs am Sonntag nahe der Autobahn 28 in Höhe der Ortschaft Hatten suchen Experten nach Hinweisen auf die Unfallursache. Am Montagmorgen hatten Techniker der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) den Motor aus der einmotorigen Propellermaschine ausgebaut. Das Wrack sei mittlerweile geborgen, der Motor solle zu Untersuchungszwecken zur BFU nach Braunschweig transportiert werden, teilte ein Sprecher der Bundesstelle mit. Die Techniker suchen an der Unfallstelle und an weiteren Wrackteilen nach Hinweisen auf die Unfallursache. Einen Zwischenbericht zur Unfallursache werde es frühestens im Juni geben. Techniker und Polizei wollen nun Zeugen des Absturzes befragen.

Bei dem verstorbenen 69-jährigen Piloten des Kleinflugzeugs handelt es sich um den langjährigen Bürgermeister der Gemeinde Kirchseelte, Walter Raem. Dies bestätigte der stellvertretende Bürgermeister Klaus Stark am Montag. Der SPD-Politiker Raem war seit fast 14 Jahren Bürgermeister der Gemeinde Kirchseelte. Die Kommune trauert auf ihrer Internetseite um ihren Bürgermeister und spricht von einem „schrecklichen Unfall“.

Ein Toter bei Flugzeugabsturz an Autobahn 28

Die einmotorige Propellermaschine war am Sonntag in unmittelbarer Nähe der A28 aufgekommen und zwischen einen Wildschutzzaun und die Seitenleitplanke gekracht. Weil Kerosin ausgetreten war, bestand kurzzeitig Explosionsgefahr. Die A28 wurde nach dem Unfall zwischen Oldenburg-Ost und Hatten zwischenzeitlich voll gesperrt.

Außer dem tödlich verunglückten 69-Jährigen saßen eine Frau und zwei Männer in dem Kleinflugzeug. Alle drei wurden lebensgefährlich verletzt. Zu dem Gesundheitszustand der drei Überlebenden konnte eine Sprecherin der Polizeiinspektion Delmenhorst keine neuen Angaben machen. „Sobald sie gesundheitlich dazu in der Lage sind, werden sie zum Hergang des Absturzes befragt“, sagte sie. dpa

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