Erfolgreiche Premiere des Singer-/Songwriter-Festivals in Sandhatten / Internationale Künstler und Bands zu Gast

Lieder zum Lachen, Weinen, Feiern und Nachdenken

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Zum Teil internationale Künstler traten beim Singer-/Songwriter-Festival auf.

Sandhatten - Sechs zum Teil internationale Künstler haben sich am Sonnabend beim ersten Singer-/Songwriter-Festival in Sandhatten quasi das Mikrofon in die Hand gegeben, sodass die Besucher Musik ohne Pause erleben konnten. Moritz Rüdig hatte die Veranstaltung im Garten der Gaststätte „Alte Post“ organisiert.

Nachdem bereits im vergangenen Jahr eine Reihe deutscher Songwriter in der Gaststätte aufgetreten waren, wollte Rüdig diesmal ein internationales Treffen auf die Beine stellen. Und die Künstler, die er dafür gewann, konnten sich sehen und vor allem hören lassen: Die schwedischen Songwriter Martin Bengtsson und Christoffer Wadensten alias „Meadows Ever Bleeding“, das Ein-Frau-Projekt „Nele Needs A Holiday“ aus England, Paul Tiernan aus Irland sowie „Fährmann“ und „Busy Stou“ aus Deutschland bildeten das Line-up.

Es ist nicht allzu lange her, da spielte Bengtsson als junges Fußballtalent in den großen Stadien Europas. Er hatte es bis in den italienischen Traditionsclub Inter Mailand und in die U18-Nationalmannschaft seines Heimatlandes Schweden geschafft. Aber: „Ich habe mich zu dieser Zeit wie ein Roboter und gefangen in den Abläufen des Profifußballs gefühlt“, gestand er. Nach einem Suizidversuch änderte er sein Leben grundlegend und tritt seither als Musiker auf.

Nele Van den Broeck hat ihre Wurzeln eigentlich in Belgien, lebt und arbeitet aber inzwischen in London. Ihre Songs handeln von ihren eigenen kleinen und großen Tragödien des Alltags. So verarbeitet die Sängerin unter anderem ihren Fehlschlag als Schauspielerin. Inzwischen studiert sie Musik an der Universität in London. Ihr Leitspruch: „Geht etwas schief, mache einfach einen Song daraus.“

Kontrastprogramm dazu bot „Busy Stou“, die es mit ihren fetzigen und doch einfühlsamen Popsongs krachen ließ. Im Gegensatz dazu wiederum standen die melancholischen Lieder des deutschen Interpreten „Fährmann“. Geprägt von Folk und einem Tick von Chanson, boten seine Texte Stoff zum Nachdenken.

So erlebten die Besucher ein äußerst abwechslungsreiches Programm von Pop und Rock, bis hin zu leichten und besinnlichen Rhythmen. Und diese Mischung kam beim Publikum bestens an.

jb

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