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Auto und Wohnmobil brennen, dann auch das Haus

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Von: Dierk Rohdenburg

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Das Feuer griff vom Carport auf das Haus über.
Das Feuer griff vom Carport auf das Haus über. © Feuerwehr

Hatten – Bei einem Wohnhausbrand in Hatterwüsting wurde ein älteres Ehepaar vorübergehend obdachlos. Die Feuerwehr war am Donnerstag gegen 2.50 Uhr über den Notruf an den Sommerweg alarmiert worden.

Der 75-jährige Bewohner des Hauses hatte laut Polizeiangaben einen Knall von außerhalb des Hauses gehört. Kurz darauf lösten im Haus befindliche Rauchmelder aus. Als der Mann nach draußen blickte, sah er offenes Feuer. Umgehend weckte er seine 70-jährige Frau. Beide verließen unverletzt das Haus. Zwischenzeitlich hatten mehrere Nachbarn den Notruf gewählt.

Die Freiwilligen Feuerwehre Sandhatten, Sandkrug, Altmoorhausen, Dingstede, Wardenburg und Kirchhatten rückten mit insgesamt 102 Einsatzkräften aus. Sie erhielten Unterstützung von einem Drehleiterwagen aus Oldenburg. Die Brandbekämpfer stellten fest, dass unter dem Carport des Einfamilienhauses ein Auto und ein Wohnmobil in Flammen standen. Das Feuer breitete sich in der Folge vom Carport über die Giebelseite auf den Dachstuhl des Hauses über. Trotz des Einsatzes der Feuerwehren ist das Haus nicht mehr bewohnbar.

Brandopfer aus Hattenwüsting ins Krankenhaus gebracht

Das äußerlich unverletzte Ehepaar wurde zur Vorsicht mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren.

Die Feuerwehren beendeten ihre Maßnahmen an der Brandstelle gegen 5.30 Uhr. Zur Ermittlung der Brandursache beschlagnahmte die Polizei den Brandort. Angaben zur Höhe des entstandenen Schadens können bislang noch nicht gemacht werden.

Weitere Meldung: Brand in Sandkrug

Einen Wohnungsbrand im Sandkruger Ahornweg hat die Großleitstelle Oldenburg am Dienstag um 12.19 Uhr entgegengenommen. „Umgehend wurden die Feuerwehren Sandkrug und Wardenburg über digitale Meldeempfänger und Sirene alarmiert“, berichtet der Gemeindepressewart der Hatter Feuerwehren, Tom Kramer.

Kurze Zeit später rückte das erste Fahrzeug zur Einsatzstelle aus. Auf der Anfahrt teilte die Leitstelle den Einsatzkräften mit, dass die Bewohnerin im Bereich der Küche eine starke Rauchentwicklung vernommen hatte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten alle Personen das Gebäude bereits verlassen.

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Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging in das Gebäude und konnte schon wenig später Entwarnung geben: Angebranntes Essen auf der Herdplatte war die Ursache für den Qualm in der Küche. Die Feuerwehr Wardenburg konnte die Einsatzfahrt daraufhin abbrechen. Das Gebäude wurde belüftet und kurz danach an die Eigentümerin übergeben.

Insgesamt waren zwölf Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Ein Rettungswagen der Malteser Sandkrug, sowie die Polizei waren ebenfalls vor Ort.

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