Groß Ippener: Abgeordnete fördern Naturschutz

40 Apfelbäume schaffen Lebensraum für Insekten

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Am Rande der Baumpflanzung sicherten die Abgeordneten Susanne Mittag (3.v.l.) und Axel Brammer (3.v.r. – hinten) dem Albertushof in Groß Ippener weitere Unterstützung zu. - Foto:

Groß  Ippener - Der Albertushof in Groß Ippener kann Naturschutz – davon haben sich jüngst die SPD-Abgeordneten Axel Brammer (Landtag) und Susanne Mittag (Bundestag) überzeugt. Erst Anfang März hatten Mitarbeiter und Beschäftigte der Tagesförderstätte 40 junge Apfelbäume gepflanzt. Dies diente nicht nur zur Herstellung von eigenem Apfelsaft.

Vor allem ging es um die Schaffung attraktiven Lebensraums für Wildbienen, Insekten und Vögel. Deshalb bleiben zwischen den jungen Bäumen auch alte abgestorbene erhalten. Zusätzlich werden auf dem Areal Blühpflanzen gedeihen.

„Das wollten wir fördern“, sagte Mittag und organisierte einen Austausch mit dem Fachbereichsleiter der Tagesförderung, Christof Naber. Tatkräftig packten die Abgeordneten mit an und pflanzten mit Unterstützung der Tagesförderung zwei weitere Apfelbäume, die sie spendeten. 

Einrichtung erhält viel Unterstützung

Die Behinderteneinrichtung Albertushof hat mit ihren Plänen schon einige Institutionen begeistert. So unterstützen und würdigen die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, die Airbus-Glückspfennig-Aktion und der Umweltpreis des Landkreises Oldenburg das Naturschutz-Engagement.

„Dieses Projekt macht unseren Bewohnern sehr viel Spaß. Aus diesem Grund planen wir weitere Aktionen“, verriet Christof Naber. Gerade auch junge Menschen wolle man in der Einrichtung an die Arbeit in der Natur und den Naturschutz heranführen. 

Abgeordnete versprechen zusätzliche Blühpflanzen

Axel Brammer, Mitglied im Umweltausschuss des Landtags, betonte: „Wir müssen alle mehr für unsere Insekten tun. Sie sind für unsere Umwelt einfach unverzichtbar. Ohne sie gibt es keine Bestäubung von Pflanzen und auch keine Nahrung für Vögel. Eine gesamte Nahrungskette ist gefährdet.“

Brammer und Mittag versprachen weitere Unterstützung. So ist der Kauf von Blühpflanzen vorgesehen, die künftig die Flächen noch bienen- beziehungsweise generell insektenfreundlicher machen werden.

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