Zwei begehrte Titel „eingefahren“ / Reitunterricht im RC „Sport“ wird teurer

Präsentkorb für Bezirks- und Landesmeister Klaus Skrotzki

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Nach Wahlen und Ehrung im RC „Sport“ Harpstedt – von links: Kassenwartin Britta Venzke, die stellvertretende Vorsitzende Regina Sanders, der „doppelte Meister“ im Fahrsport, Klaus Skrotzki, sowie der Vorsitzende Harald Straßer.

Harpstedt - Von Jörg Beumelburg. Der Vorsitzende Harald Straßer sieht den Reitclub „Sport“ Harpstedt in jeder Hinsicht gut aufgestellt.38 Mitglieder folgten am Montagabend der Einladung zur Generalversammlung, die im Hotel „Zur Wasserburg“ über die Bühne ging. Der Vereinschef zollte Klaus Skrotzki,der im vergangenen Jahr im wahrsten Sinne des Wortes gleich zwei begehrte Titel „eingefahren“ hatte, Respekt und Anerkennung.

Der Fahrsportler war bei den Zweispännern Bezirksmeister und – mit den Pferden „Blue“ und „Chap“– obendrein sogar Landesmeister innerhalb des Pferdesportverbands Hannover geworden. Der Vorstand des Reitclubs würdigte diese herausragenden Erfolge mit einem prall gefüllten Präsentkorb. Natürlich sollten auch die Pferde, die ihren maßgeblichen Anteil an den Titeln hatten, nicht leer ausgehen. Daher überreichte Harald Straßer zusätzlich einen großen Bund Mohrrüben.

Im Zuge der Wahlen der zweiten Vorsitzenden und der ersten Kassenwartin schenkten die Mitglieder den Amtsinhaberinnen Regina Sanders und Britta Venzke erneut das Vertrauen. Die Funktionsträger, die dem erweiterten Vorstand angehören, wählten sie im Block wieder.

Dem Kassenbericht zufolge hat der RC „Sport“ ein kleines Plus erwirtschaftet, das allerdings keine großen Sprünge zulässt. Auf der Ausgabenseite fielen unter anderem Tierarztkosten, die nach Angaben von Kassenwartin Britta Venzke gegenüber dem Vorjahr erheblich höher lagen, sowie die Anschaffung zweier neuer Pferde zum Jahresende ins Gewicht; der Reitclub verfügt nun über insgesamt elf Schulpferde.

Die Mitgliedsbeiträge bleiben konstant. Für den Reitunterricht werden hingegen ab dem zweiten Quartal des laufenden Jahres 45 – statt bislang 35 – Euro pro Vierteljahr fällig. Insgesamt seien die Beiträge gleichwohl moderat und im Vergleich zu anderen Reitvereinen sogar gering, urteilte der Vorsitzende. „Wir wollen vor allem den Nachwuchs fördern und nicht durch hohe Beitragssätze die Beteiligung blockieren“, betonte Straßer.

Ein dickes Lob zollte er Reitlehrern, Spartenleitern und anderen Aktivposten. Vor allem die Jugendwartinnen Marion Evers und Andrea Kurzke hätten für den Nachwuchs viel geleistet. Der Vorsitzende nannte in diesem Zusammenhang Aktionen in den Sommer- und Herbstferien sowie das traditionelle Zeltlager.

Das Echo auf den Reiterflohmarkt blieb hingegen im März vergangenen Jahres hinter den Erwartungen zurück; daher soll es erst einmal keine Neuauflage geben. Andrea Kurzke versuchte die geringe Nachfrage trotz einer hinreichend großen Zahl von Anbietern beim „Erstversuch“ zu erklären: „Vielleicht liegt es daran, dass die meisten Reiter gebrauchte Reitausrüstungen eher bei Ebay erwerben“, vermutete sie.

Die Zahl der Mitglieder im RC „Sport“ liegt bei 246 – und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Zwar hatte es 17 Neuzugänge gegeben, aber auch genauso viele Austritte.

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