Zwaig-Informationsbesuch mit Schülern im DRK-Seniorenzentrum Harpstedt: Einblicke in Räumlichkeiten und Berufsbilder

Von 71 Mitarbeitern sind rund 40 Prozent in der Pflege tätig

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Einrichtungsleiterin Hellen Koch (4.v.r.) führte die Besucher auch in die Küche. Dort stellte Küchenmeister Matthias Stelljes (3.v.r.) sowohl die Räumlichkeiten und die vielfältigen Aufgaben als auch die Auszubildende Denise Seipel (vorn Mitte) vor. Er beschrieb die unterschiedlichen Angebote der Küche und merkte an, dass über die Versorgung der Bewohner hinaus auch Essen auf Rädern und das Schulessen ausgeliefert würden.

Harpstedt - Einen Betriebsbesuch hat der Verein Zwaig (das Kürzel steht für Zukunftswerkstatt Ausbildungsplatzinitiative e.V. Ganderkesee–Stadt Delmenhorst–Landkreis Oldenburg) gestern dem DRK-Seniorenzentrum Harpstedt mit fünf Schülerinnen und Schülern der Oberschule Harpstedt, begleitet von Gaby Didjurgies, abgestattet. Als weitere Gäste hieß Einrichtungsleiterin Hellen Koch den stellvertretenden Samtgemeindebürgermeister Stefan Wachholder sowie Karin Twill von der Arbeitsagentur (Berufsberatung) und den Zwaig-Vorstandsvorsitzenden Rolf Stiening willkommen.

Einer Vorstellungsrunde schloss sich ein Rundgang durch die Seniorenpflegeeinrichtung an. Hellen Koch stellte dabei die verschiedenen Bereiche des Hauses – von der Pflege bis hin zur Küche – vor. Die Schüler durften alles in Augenschein nehmen. Sie warfen auch einen Blick in ein Bewohnerzimmer, den „Ort der Stille“, wo Angehörige Abschied von ihren sterbenden Angehörigen nehmen können, und den Andachtsraum, den kirchliche Einrichtungen für Gottesdienste in Anspruch nehmen.

Hellen Koch erläuterte die Ausbildungsberufe im Seniorenzentrum. Küchenmeister Matthias Stelljes informierte über seinen Aufgabenbereich und stellte die Auszubildende Denise Seipel vor. Eine Präsentation beinhaltete weitere detaillierte Ausführungen zur Senioreneinrichtung selbst, insbesondere zu den Ausbildungsberufen.

Zahlreiche Fragen der Besucher wurden ebenso beantwortet. So erfuhren die künftigen Berufsanfänger vom breiten Spektrum an Berufsgruppen im DRK-Seniorenzentrum. Von den 71 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind rund 40 Prozent im Pflegedienst tätig. Der übrige Teil der Belegschaft verteilt sich auf Verwaltung, Haustechnik, Betreuung, Küche und Reinigung. Derzeit werden sechs junge Menschen in der Altenpflege und zwei Personen in der Küche ausgebildet. Hellen Koch veranschaulichte den jugendlichen Gästen die teils auf gesetzlichen Vorgaben beruhenden Kriterien für die Ausbildungszweige. Angerissen wurden auch Praktika und das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Beides kann im DRK-Seniorenzentrum Harpstedt selbst oder aber beim DRK-Kreisverband abgeleistet werden.

hh

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