Zusatzfahrt und eine offene Fahrzeughalle

Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahnfreunde bieten zwei Veranstaltungen an

Die „Jan Harpstedt“ in der Samtgemeinde Harpstedt.
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Mit einem Zusatztermin ist die „Jan Harpstedt“ am 5. und am 19. September auf den Gleisen der Samtgemeinde unterwegs.

Die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung der Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahnfreunde haben am Freitagabend einen weiteren Fahrtag mit der Museumsbahn „Jan Harpstedt“ beschlossen. „Somit fahren wir in diesem Jahr zusätzlich am 19. September“, kann Pressesprecher Joachim Kothe in einer Mitteilung vermelden. Die letzte Fahrt war eigentlich für Sonntag, 5. September, terminiert.

Harpstedt – Neben dem Zusatztermin gab Kothe außerdem bekannt, dass am 12. September – am Tag des Denkmals – die Fahrzeughalle für alle interessierten Besucher zwischen 13 und 17 Uhr geöffnet ist. Bei gutem Wetter seien auch Draisinenfahrten auf dem Bahnhofsgelände geplant. Zugverkehr gebe es an diesem Tag nicht. Eine Anmeldung für den Denkmaltag ist nicht erforderlich, wohl aber eine Registrierung vor Ort mit der Luca-App oder auf Papier.

Gemischte Vorjahresbilanz

Während der Hauptversammlung in der Harpstedter Wasserburg dämpfte erste Vorsitzende, Andreas Wagner, diese guten Nachrichten etwas. Er zog eine gemischte Bilanz der letztjährigen Saison. „Erfreulicherweise konnten wir noch die Winterfahrten und die Kohltouren machen, bevor der Betrieb dann im März vollständig zum Erliegen kam“, erzählte er. „Ab Mai war dann wieder ein stark eingeschränkter Werkstattbetrieb möglich und im Juli und August Zugfahrten auf halber Strecke mit erheblich limitiertem Passagieraufkommen.“

Einen Blick in die Fahrzeughalle der Eisenbahnfreunde können interessierte Besucher am 12. September werfen.

Umsatzschwierigkeiten gab es vor allem wegen des Ausfalls der Nikolausfahrten im vergangenem Dezember. Ob diese in der kommenden Weihnachtszeit machbar seien, könne wegen der sich stetig ändernden Pandemiesituation noch nicht abgesehen werden.

Lob für Stellvertreterin Sabine Dube

Wagner bedankte sich bei allen aktiven Museumsbahnern für ihren Einsatz auch in diesen schwierigen Zeiten. Insbesondere lobte er die Arbeit seiner Stellvertreterin Sabine Dube. Sie habe die schwierige Aufgabe gehabt, die Buchungen der Fahrgäste zu verwalten – während Corona eine besondere Herausforderung. Zudem trug sie sorge dafür, dass bei der Sitzplatzvergabe in den Waggons die Abstände zwischen den Einzelreisenden, Familien und Gruppen eingehalten würden. „Das führt unter Umständen bei jeder neuen Buchung zu Umstellungen, was sehr arbeitsaufwendig ist“, lobte der Vorsitzende.

Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse, der Gast der Hauptversammlung war, würdigte den Wert der Museumsbahn für den Tourismus in der Samtgemeinde. Die Bahn sei ein Aushängeschild für Harpstedt und sollte „zukünftig noch stärker in ein zu erarbeitendes Tourismuskonzept eingebunden werden“.

Bei den Wahlen der Hauptversammlung wurde der Vorstand des Vereins mit Andreas Wagner als erstem Vorsitzenden und seinen Stellvertretern Sabine Dube und Uwe Dierks in ihren Ämtern wiedergewählt. Alle drei hoffen, dass „Jan Harpstedt“ in der kommenden Saison wieder zu akzeptablen Bedingungen mit Volldampf auf der gesamten Strecke zwischen Harpstedt und Delmenhorst unterwegs sein kann.

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