Ehrungsmarathon in der Grundschule Harpstedt

Yara schafft den weitesten „Känguru-Sprung“ in Mathe

Um Geschicklichkeit und die Schulung des Gleichgewichtssinns geht es während der Rollertage. - Fotos: Bohlken

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. Mädchen und Jungen der Grundschule Harpstedt, die mit der Übernahme wichtiger Aufgaben das Schulleben bereichern, aber auch solche, die an Wettbewerben erfolgreich teilgenommen haben, sind gestern früh während eines „Forums“ in der Pausenhalle zu Ehren gekommen.

Derweil lief auf dem Schulhof der erste von zwei Rollertagen für die Erstklässler und die Basisklasse in Kooperation mit dem Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Hollen unter Federführung der Biologin Edith Janßen vom Lernstandort Huntlosen. Rektor Ufke Janssen moderierte den Ehrungsmarathon. Etliche Urkunden wechselten die Besitzer.

Sowohl die Arbeit von zwölf Streitschlichtern und 14 Klassensprechern als auch das Engagement von rund 40 Schulsanitätern fanden eine gebührende Würdigung. Außerdem standen „Zahlenfüchse“ und „Logik-Cracks“ aus der Schülerschaft im Mittelpunkt: 72 Kinder der Grundschule Harpstedt erhielten für ihre erfolgreiche Teilnahme am Mathe-Känguru-Wettbewerb 2016 je eine Teilnehmerurkunde, ein mathematisches Knobelspiel und ein Aufgabenheft.

Der Schulleiter hob zwei von ihnen besonders hervor: Madita Drews aus der 3a hatte mit 78 erreichten Punkten einen dritten Preis errungen. Und Yara Döpke aus der 4c war es gelungen, 13 Aufgaben in Folge zu lösen; sie schaffte damit unter allen Teilnehmern der Grundschule Harpstedt den weitesten „Känguru-Sprung“.

An der zweiten Runde der Mathe-Olympiade nahmen mit Erfolg Jesper Schuhmacher, Markus Harms, Rory Witte, Keno Meyer, Lines Meyer, Daniel Yanyore Stark und Luana Krudop teil, und in der dritten Runde behaupteten sich Rieke Bahrs, Fenja Dierßen, Joell Huntemann, Luc Löhmann und Tom Pössel. Sie alle erhielten ebenfalls je eine Urkunde. Ein zusätzliches Knobelspiel für besonders erfolgreiches Abschneiden bis zur dritten Stufe ging an Leandro Büttcher aus der 4d (zweiter Preis) sowie Malte Bahrs aus der 4a und Nicolas Dunker aus der 4c (beide dritter Preis).

Die Rollertage erwiesen sich unterdessen einmal mehr als gute Vorbereitung auf den später einmal zu absolvierenden Fahrradführerschein. Die Erstklässler und die Schüler der Basisklasse durchliefen fünf Geschicklichkeitsstationen.

Herausragend in der Mathe-Olympiade: Nicolas Dunker, Malte Bahrs und Leandro Büttcher (v.l.).

Zu den beliebtesten zählte das „Roller-Taxi“. Dabei galt es, einen Ball aus einem Eimer zu nehmen und diesen beim Durchfahren eines Slalom-Parcours zu transportieren. Die Kinder absolvierten aber nicht alle Übungen mit dem Tretroller. An einer Station bewegten sie sich auf einem Rollbrett fort, und an einer anderen bewiesen sie zu Fuß ihr Balanciergeschick auf einem Baumstamm.

Die Verbesserung motorischer Fähigkeiten gehörte ebenso zu den Lernzielen wie die Erlangung von Sicherheit beim Tretrollerfahren. Auf einer abschüssigen Strecke übten die Schüler das Bremsen. Wer hier nicht auf der Nase landen wollte, tat gut daran, Edith Janßens Empfehlungen zu beherzigen. „Ihr solltet erst einmal die hintere Bremse betätigen. Damit kommt ihr sanfter zum Stehen“, riet sie. Unterstützend stand ihr Maditha Kruse zur Seite, die beim RUZ Hollen ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert.

Edith Janßen begrüßte ausdrücklich die von der früheren Lehrerin Rita Esk maßgeblich angeschobene Kooperation der Grundschule mit dem Regionalen Umweltbildungszentrum. Diese Zusammenarbeit habe sich sehr bewährt. Die Rollertage seien längst ein fester Bestandteil des Schullebens. Und es mache durchaus Sinn, schon die Jüngsten in dieses Verkehrserziehungsprogramm einzubinden.

Die erfolgreiche Teilnahme wird mit der Aushändigung von Urkunden belohnt.

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