Hobby- und Kunstausstellung im Koems-Saal bleibt ein Publikumsmagnet

Mit Winter im Weckglas und Peeling im Säckchen

Buntes Treiben herrschte am Sonntag im Harpstedter Koems-Saal: Die Besucher stöberten und feilschten, die Aussteller berichteten geduldig von ihren Arbeiten oder produzierten schon Nachschub (kleines Bild). - Fotos: Schneider

Harpstedt - Von Tanja Schneider. Ob „Maschenwunder“, Peeling-Duschsäckchen oder der klassische Weihnachtsstern – im Harpstedter Koems-Saal wechselte am Sonntag Nützliches, Schönes und vor allem Selbstgefertigtes den Besitzer. Gleich 40 Anbieter hatten anlässlich der Hobby- und Kunstausstellung ihre Stände aufgebaut und zeigten sich vom Ansturm selbst überrascht.

„Wir hatten wieder einen atemberaubenden Start“, berichtete Organisatorin Monika Schäfers vom vormittäglichen Run. Wer das Gedränge in den Gängen scheute, kam zur Mittagszeit, ehe es am Nachmittag wieder voller wurde. Unter den Ausstellern, die hauptsächlich aus den Landkreisen Oldenburg und Diepholz sowie aus Bremen und Delmenhorst angereist waren, fanden sich einige Neulinge. Kerstin Schreiber bot erstmals ihre Natursteinfliesen im Retrolook an. Schäfers hatte die Delmenhorsterin auf einem Freiluftmarkt entdeckt und gleich „verpflichtet“. Erst vor zwei Jahren begann die Mediengestalterin Fliesen im portugiesischen Stil zu produzieren. „Man kann sie gut als Untersetzer verwenden“, sagte Schreiber, die zudem kleine Winterlandschaften in Weckgläsern mitgebracht hatte. „Made with love“ stand auf den angebrachten Zetteln.

Viel Mühe und Liebe hatten aber auch andere Aussteller in ihre Produkte und Stände gesteckt. „Ich bin wirklich froh, dass sich auch die Wiederholungstäter immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um die Besucher zu begeistern“, sagte Schäfers. Ein ansprechend gestalteter Stand trage ebenso seinen Teil bei wie raffinierte Kreationen. Und so warteten Engel in ungewöhnlichen Gewändern, Seifen mit ausgefallenen Namen und wandelbare Taschen auf neue Besitzer. Neben Schmuck jeglicher Art waren anlässlich der sinkenden Temperaturen vor allem Schals und Mützen heiß begehrt – oder auch Kombinationen aus beidem.

Wer eine kurze Shoppingpause benötigte, stärkte sich im Café des Kinderchores „Harpstedter Ohrwürmer“ mit einem Stück Kuchen, schlenderte durch die geöffneten Scheunen auf dem Koems-Gelände oder zog sich in die Bastelecke auf der Bühne zurück. Denn diese war laut Schäfers nicht nur beim Nachwuchs, der fleißig Geschenkverpackungen und Sterne aus Butterbrotpapier produzierte, angesagt.

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