Windsurfen zum „Schnuppern“

Motorboot sorgt für Wellen – und für einen Extra-Kick

Das hat richtig Laune gemacht: In diesem Punkt waren sich die „Surfer in spe“ einig.
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Das hat richtig Laune gemacht: In diesem Punkt waren sich die „Surfer in spe“ einig.

Harpstedt/Große Höhe – Alma (10) gefiel das „Standup-Paddling“ und das Segelsurfen gleichermaßen. Lea (11) fühlte sich auf dem Wasser „frei“. Lenny (8) fand den Wechsel vom Paddel zum Segel reizvoll. Auf ihre Kosten kamen sie allesamt: zehn Mädchen und Jungen, die im Rahmen des Sommerferienspaßprogramms für die Samtgemeinde Harpstedt einen Surf-Schnupperkurs auf dem Baggersee der Großen Höhe absolvierten.

Der Windsurfing Club Delmenhorst machte das möglich. Zunächst lernten die Teilnehmer „an Land“, wie sie sich am besten aufs Brett stellen, um die Balance zu wahren. Auch Grundzüge des Lenkens und Umdrehens sowie die Namen der wichtigsten Materialien bekamen sie vermittelt.

Nach einer weiteren Trockenübung auf dem Rasen, diesmal mit Segel, hieß es endlich: „Ab ins kühle Nass!“ Aller Anfang ist schwer: Zunächst plumpsten die „Surfer in spe“ bei Paddelversuchen oft ins Wasser. Die vielen „Wiederholungstäter“ im Kurs taten sich schon etwas leichter. Dass Übung den Meister macht, bewahrheitete sich. Auch die Neueinsteiger lernten, sich immer besser auf dem Brett zu halten.

Der Kurs erstreckte sich über zwei Tage und umfasste jeweils sechs Stunden. In der Mittagszeit stärkte sich die Gruppe mit Grillwurst und Salaten.

„In den Wind rein und wieder raus“

Fleißige Helfer vom DLRG Delmenhorst um Bootsführer Julian Watzke gewährleisteten die Sicherheit auf dem Wasser. Zusätzlich sorgten sie mit einem Motorboot, das Wellen erzeugte, für einen Extra-Kick. Konstantin Schremmer, zweiter Jugendobmann und zugleich DLRG-Mitglied, zollte den Mitwirkenden großen Respekt: „Schön zu sehen, mit wie viel Engagement und Spaß alle bei der Sache sind.“ Unterstützend mischten Tessa Janßen, Jugendobmann und DLRG-Mitglied, der zweite Clubvorsitzende Ingo von Ahlen, Platzwart Michael Janßen, Materialwartin Silke Wöbse und Jugendwart Gregor Kappel mit.

Nach einer Wiederholung des Erlernten kam etwas Neues hinzu: „Wende“ und „Halse“. „Das heißt, mit dem Brett in den Wind rein und wieder raus“, erläuterte Wöbse. Schließlich durften die Eltern dazukommen, um die Fortschritte ihrer Kinder zu bewundern. Nach den gleichermaßen erlebnisreichen wie anstrengenden Kurstagen war für den einen oder anderen Absolventen ausgiebiges Chillen angesagt.

Weitere Infos: windsurfingclub.de

Von Anja Rottmann

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