Noch elf bis 15 Anlagen avisiert

Henstedter Heide: Windparkplanung soll Fahrt aufnehmen

Die blau umrandeten Bereiche (S1 und S2) markieren die ins Auge gefassten Bauflächen für die Windräder. Skizze: plankontor städtebau oldenburg
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Die blau umrandeten Bereiche (S1 und S2) markieren die ins Auge gefassten Bauflächen für die Windräder. Skizze: plankontor städtebau oldenburg

Update vom 8. März: Wer als Zuhörer am 15. März die 19-Uhr-Sitzung des Prinzhöfter Rates im Koems-Saal in Harpstedt verfolgen will, muss sich – als Folge der Coronabestimmungen – bis zum 14. März telefonisch unter der Rufnummer 04244/965 30 02 anmelden. Darauf weist Bürgermeister Hans-Hermann Lehmkuhl hin.

Ursprünglicher Artikel vom 7. März: Klein Henstedt/Simmerhausen/Harpstedt – Lange hat’s gedauert, doch nun soll das Bauleitplanverfahren für den beabsichtigten Windpark in der Klein Henstedter Heide vorankommen. Dem Vorentwurf zufolge sind nun noch mindestens elf bis maximal etwa 15 Anlagen avisiert, also deutlich weniger als noch vor einigen Jahren. Damit befasst sich der Prinzhöfter Rat in einer öffentlichen Sitzung, die am Montag, 15. März, um 19 Uhr im Koems-Saal in Harpstedt beginnt.

Im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan „Windpark Simmerhausen/Klein Henstedt“ (Nr. 5) ist zunächst über die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger der öffentlichen Belange (Fachbehörden, Verbände, Versorgungsträger etc.) zu beraten und zu beschließen. Mindestens zwei Beteiligungsstufen wird es im Verfahrensverlauf geben.

Aufstellungsbeschluss gut fünf Jahre alt

Der B-Plan-Aufstellungsbeschluss liegt inzwischen schon gut fünf Jahre zurück. Er datiert vom 17. Dezember 2015. Der Geltungsbereich liegt nördlich der A1. Das zu beplanende Areal deckt sich mit der Sonderbauteilfläche 16.2 für die Windenergienutzung im Flächennutzungsplan. Das Anliegen der Samtgemeinde Harpstedt bei der 16. F-Plan-Änderung war es gewesen, neue Konzentrationszonen auszuweisen, um die Windkraftnutzung weiterhin in geordnete Bahnen zu lenken und etwaigem Wildwuchs präventiv zu begegnen. Der B-Plan, der die genauen Anlagenstandorte und -höhen sowie etliche weitere Details regelt, ist laut Baugesetzbuch zwingend aus dem F-Plan zu entwickeln.

Öffentlichkeit wird frühzeitig beteiligt

Zunächst hatte die Gemeinde Prinzhöfte die Auswirkungen artenschutzrechtlicher Belange auf die Genehmigung der 16. F-Plan-Änderung abwarten müssen. Denn von den damit verbundenen „Auflagen“ hing vieles ab: von der Anzahl der möglichen Windenergieanlagen über die realisierbaren Anlagenstandorte bis hin zu erwartbaren Nutzungsbeschränkungen. Am 20. November 2016 beschloss der Prinzhöfter Rat, das begonnene Bauleitplanverfahren fortzusetzen. „Nachfolgend wurden verschiedene (...) zusätzliche Fachgutachten erstellt, um einen Vorentwurf zum Bebauungsplan Nr. 5 zu erstellen. Insbesondere wurden hierbei artenschutzrechtliche Belange sowie (...) Schall und Schattenwurf näher betrachtet“, heißt es in der Beratungsvorlage für den Gemeinderat. Nun liegt ein B-Plan-Vorentwurf vor. Der wird am 15. März vorgestellt und erläutert, ehe der Rat die nächsten Verfahrensschritte einleiten kann.

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