Kultur unter freiem Himmel im „U“ des Amtshofes soll keine Eintagsfliege bleiben

KuK will „Burginsel“ aus dem „Dornröschenschlaf“ erwecken

Wenn das Wetter gut mitspielt, steht einem traumhaften „Sommernachtstraum“ nach Überzeugung von Götz Rohde, Udo Rösner (beide KuK) und Christina Bitter (LzO) nichts mehr im Wege. - Foto: aro

Harpstedt - Die Aufführung von William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ durch die Bremer Shakespeare Company im „U“ des Harpstedter Amtshofes am Sonnabend, 20. August, 20 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr), ist seit Monaten ausverkauft – und die Anzahl der auf einer Warteliste im „kleinen Weinladen“ stehenden Interessierten, die gern noch einen Platz bekommen würden, dreistellig. Eigentlich müsste der Harpstedter Kunst- und Kulturverein (KuK) also gar keine Werbung mehr für die Freiluftvorstellung machen. Gleichwohl steht nun ein großes Plakat im „Denker-Dreieck“ in der Nähe des Amtshofes. Es dokumentiert nicht zuletzt die Vorfreude auf die Aufführung und wohl auch ein Stück weit den Stolz der Macher darauf, ein derart großes, spektakuläres Event möglich gemacht zu haben.

Etwa 400 Besucher werden den „Sommernachtstraum“ auf der „Burginsel“ genießen. Hätte der KuK das große Echo vorhersehen können, wäre vielleicht ein zweiter Termin in Erwägung gezogen worden, räumt Udo Rösner ein. Er hatte hinter den Kulissen die Fäden gezogen und sich auch um Sponsoren bemüht. Die Bereitschaft, ihn in seinem Anliegen zu unterstützen, übertraf seine kühnsten Erwartungen. Anlass genug, sämtlichen Sponsoren, allen voran der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) als Hauptsponsor, noch einmal ein dickes Dankeschön auszusprechen. Die LzO hatte allein 3 000 Euro locker gemacht.

Der Kunst- und Kulturverein strebt nach Angaben seines ersten Vorsitzenden Götz Rohde an, das Amtshof--„U“, das sich mit seinem tollen Ambiente für Open-Air-Veranstaltungen geradezu aufdrängt, aus dem „Dornröschenschlaf“ zu erwecken, zumal es bislang kaum als Kulturschauplatz genutzt wird. Alle zwei Jahre würde KuK dort gern ein Event auf die Beine stellen.

Weitere Theateraufführungen wären möglich, ebenso aber auch Konzerte. Im Übrigen ist KuK keineswegs auf die Shakespeare Company fixiert, sondern völlig offen, was die Gruppen und Ensembles angeht, die künftig auftreten könnten. - boh

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