Schutzgemeinschaft mit neuem Vorsitzenden

Wilfried Holtmann rückt ans Ruder

Klein Henstedt - Wilfried Holtmann steht nun als Nachfolger von Jürgen Stöver an der Spitze der Schutzgemeinschaft Klein Henstedter Heide. Während der Mitgliederversammlung ist er kürzlich zum neuen Vorsitzenden gewählt worden.

Holtmann betonte, als angestammter Landwirt in der Klein Henstedter Heide habe er sich stets über die vielfältige Natur dort gefreut. Darum sei es für ihn ein wichtiges Ziel, den Kampf um den Erhalt dieser schützenswerten Landschaft fortzuführen. Dabei unterstützt ihn Rudi Geisler als zweiter Vorsitzender. Die Schriftführung obliegt Petra Janßen, die in diesem Amt Hannelore Kolaschnik „beerbte“. Um die Kassenführung kümmert sich Markus Ehlers. Alle Vorstandsmitglieder wohnen in der Klein Henstedter Heide. Die aus der Führungsriege ausgeschiedenen Funktionsträger bekamen zum Dank und in Anerkennung ihrer Arbeit je einen Fotokalender der Schutzgemeinschaft. Beide hatten sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl gestellt.

Stöver und Kolaschnik zeigten sich erfreut über den starken Anstieg der Mitgliederzahl in den beiden vergangenen Jahren. Den vorgetragenen Berichten ließ sich entnehmen, dass die 16. Änderung des Flächennutzungsplans der Samtgemeinde Harpstedt, die, wie es hieß, einen „Mega-Windpark“ in der Klein Henstedter Heide vorsehe, eine besondere Herausforderung darstelle. Auf den Schutz von festgestellten Greifvögeln wie Milanen, Weihen, Falken und Bussarden sowie gefährdeten Brutvögeln und Fledermäusen will die Schutzgemeinschaft ein besonderes Augenmerk legen. „Deswegen sollen auch die in letzter Zeit zunehmenden Störungen durch Vogelbeobachter, Motorrad- und Quadfahrer sowie Geocache-Sucher vermindert werden. Natürlich ist es verständlich, wenn viele Erholungs- und Abenteuersuchende die schönen und naturbelassenen Bereiche aufsuchen, aber das darf nicht zur Belastung für die Natur führen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Die Schutzgemeinschaft will nach eigenem Bekunden auch Bürger-Informationen, ihren Internetauftritt und „Maßnahmen in Naturdenkmälern“ in Angriff nehmen. 

eb/boh

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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