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Westphal: „Ohne das Engagement Harpstedter Bürger wäre das Projekt nicht umsetzbar gewesen“

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Leute in Reih und Glied vor Pavillon.
Vor der neuen Koems-Festscheune: Aktive der „Rentnerbänd“, auch ehemalige, mitsamt weiblichen Unterstützern. © -hh

Harpstedt –  Das Museumsdorf Cloppenburg mit seinem damaligen Direktor Dr. Uwe Meiners und dessen Nachfolgerin Dr. Julia Schulte to Bühne, der Flecken Harpstedt mit dem Rat und dem früheren Gemeindedirektor Ingo Fichter, Architekt Hermann Dunkler-Gronwald, „Rentnerbänd“ und Offizierskorps – sie alle gehören zu zahlreichen Akteuren, die an der Vor- und Entstehungsgeschichte der neuen Koems-Festscheune beteiligt gewesen sind.

Von der Ersteigerung der vormaligen Kultdisco „Zum Sonnenstein“ durch die Gemeinde und deren „Umsetzung“ ins Cloppenburger Freilichtmuseum bis hin zur Realisierung jenes Gebäudes, das nun den Platz der Ex-Disco im Scheunenviertel Koems einnimmt, ist es ein langer Weg gewesen. Den zeichnete während des diesjährigen Grillnachmittags der Koems-„Rentnerbänd“ der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Koems, Dieter Westphal, gedanklich nach. Er verband das mit Dank an alle Beteiligten. Es hätte nämlich auch ganz anders kommen können, als der Flecken im Rahmen einer Zwangsversteigerung das mit einem Erbbaurecht belegte Disco-Gebäude erwarb; der Abriss war eigentlich schon beschlossene Sache gewesen.

Die Initiative von Uwe Meiners gab letztlich den Ausschlag, dass der „Stein“ komplett ins Museumsdorf versetzt wurde, nachdem der Flecken in eine Schenkung eingewilligt und zusätzlich einen 20 .000-Euro-Zuschuss für die Museumsstiftung bewilligt hatte. Die Idee des Museumsdirektors: im Freilichtmuseum einen ganz neuen Abschnitt mit für die Nachkriegsjahrzehnte typischen Gebäuden entstehen lassen.

Die „Rentnerbänd“ räumte für die „Translozierung“ das bewegliche Inventar aus dem „Sonnenstein“ zwecks Einlagerung aus. Architekt Dunkler-Gronwald plante nicht nur die originalgetreue Herstellung der Disco am neuen Standort, sondern ebenso die Festscheune. Letztere mit der Fördergemeinschaft Koems abgestimmte Planung fand die Zustimmung des Fleckenrates.

An der Realisierung der im Rahmen eines Sommernacht-Weinfestes eingeweihten „Festscheune“ hatte neben beauftragten Firmen abermals die „Rentnerbänd“ großen Anteil – ebenso die Bürgerschützen mit ihrem Offizierskorps, die das Pflastern übernahmen. „Ohne das ehrenamtliche Engagement Harpstedter Bürger wäre ein solches Projekt nicht umsetzbar gewesen“, bekräftigte Westphal.

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