Bürgerschützen organisieren kontaktlose Aktion / Hälfte der Spenden ist für den Koems bestimmt

Weihnachtsbäume werden am 16. Januar abgeholt

Eine Hälfte des Spendenaufkommens aus der Tannenbaumabholung der Bürgerschützen ist für den Erhalt des Harpstedter Koems-Geländes bestimmt.
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Eine Hälfte des Spendenaufkommens aus der Tannenbaumabholung der Bürgerschützen ist für den Erhalt des Harpstedter Koems-Geländes bestimmt.

Harpstedt – In Harpstedt wollen die Bürgerschützen nicht mehr benötigte Weihnachtsbäume nach dem Jahreswechsel wieder abholen, coronabedingt aber erst am 16. Januar.

Im Gegenzug erbitten sie jeweils eine Spende. Diesmal soll nur eine Hälfte des Spendengeldes dem Kinderschützenfest zugutekommen. Die anderen 50 Prozent fließen an die Fördergemeinschaft Koems. Der Verein versucht bekanntlich, über das Crowdfunding-Portal der VR Bank Oldenburg Land Mittel zu generieren, um zumindest für drei Monate die laufenden Kosten für das Harpstedter Scheunenviertel decken zu können. Wegen der Coronapandemie gab es in diesem Jahr fast keine Einnahmen aus Vermietungen der für Feiern mietbaren Räume und Säle auf dem Koems-Gelände. Die Fixkosten aber bleiben. Unabhängig vom Crowdfunding werden die Harpstedter Bürgerschützen eine Hälfte der vereinnahmten Spenden aus der Tannenbaumabholung der Fördergemeinschaft übergeben. „Da es gerade jetzt besonders wichtig ist, unser schönes Koems-Gelände zu erhalten, um es in Zukunft weiter nutzen zu können, bitten wir um Ihre Unterstützung“, wenden sie sich in einer Pressemitteilung direkt an die Einwohner. Wer seinen Weihnachtsbaum abholen lassen möchte, muss ihn am Sonnabend, 16. Januar, bis spätestens 9 Uhr an die Straße gestellt haben. Natürlich darf sich kein Weihnachtsschmuck mehr daran befinden. Die Spende sollte gut sichtbar in einem Kuvert an der Tanne befestigt werden – und zwar möglichst erst dann, wenn sich die Bürgerschützen dem eigenen Grundstück nähern (zum Schutz vor etwaigem Diebstahl). Die Option, den Baum selbst zum Marktplatz zu bringen und dort abzugeben, entfällt aufgrund des Lockdowns und der Coronapandemie.

Die Aktion muss komplett kontaktlos über die Bühne gehen. Das heißt auch: Nette Unterhaltungen an der Haustür haben zu unterbleiben. Die Bürgerschützen betonen zugleich: „Wir alle können dennoch mit einer Spende helfen.“ Die Organisation der Weihnachtsbaum-Abholung übernimmt diesmal das erste Rott („Garde“) mit seinem Korporal Werner Kracke.

Alle notwendigen Maßnahmen zur kontaktlosen Abholung würden eingehalten; es werde kein gemeinsames Frühstück oder dergleichen geben, heißt es. In den vergangenen Jahren haben die Bürgerschützen jeweils um die 500 Bäume eingesammelt. Sie hoffen auch diesmal auf ein gutes Ergebnis.  boh

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