Ab 7. Februar in der Delmeschule 

Zum Wegwerfen zu schade? Ab damit ins „Repair-Café“!

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Rebecca Remke hat das Harpstedter Repair-Café zusammen mit weiteren Akteuren angeschoben.

Harpstedt - Dank tatkräftiger Unterstützung von Reparateuren, die sich für die Langlebigkeit von Alltagsgegenständen und -geräten einsetzen, weil sie keine Lust mehr auf die „Wegwerfkultur“ haben, nimmt das neue Repair-Café nun an jedem ersten Donnerstag im Monat seine Arbeit in der Harpstedter Delmeschule auf - erstmals am 7. Februar von 17 bis 19 Uhr.

Unter dem Tenor „Reparieren statt Wegwerfen“ unterstützen dann jeweils ehrenamtliche Kräfte Besucherinnen und Besucher dabei, defekte Dinge bei Kaffee und Kuchen zu untersuchen und - wenn möglich - wieder „zum Laufen zu bringen“. Elektrische, elektronische oder mechanische (Klein-)Geräte, die nicht mehr funktionieren, können ebenso mitgebracht werden wie kaputte Fahrräder, Sachen, die geklebt werden müssen, oder ausbesserungsbedürftige Textilien. Obendrein wird eine Sammelbox für alte Handys aufgestellt, sodass diese Mobiltelefone „dann in den Wiederverwendungskreislauf eingehen können, anstatt irgendwo im Schrank zu verstauben“, erläutert der Klimaprojektladen „freiraum“. Wer Lust hat, sich im Repair-Café einzubringen, sei es als Reparateur, Kuchenbäcker oder an der Theke, kann sich gern bei Rebecca Remke unter Telefon 04431/85 5 91 melden. Die ehrenamtlichen Helfer treffen sich bereits um 16.30 Uhr in der Delmeschule.

In Deutschland existieren inzwischen mehr als 600 Repair-Cafés im Interesse eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen. Deren Entstehung geht auf ganz unterschiedliche Initiativen zurück. Beim Harpstedter Repair-Café kooperieren die Jugendpflege, der „freiraum“ und Rebecca Remke aus dem Klimaschutzteam des Landkreises Oldenburg.  

eb

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