Reges Interesse an Veranstaltung der Grünen

„Wegränder als Lebensraum sichern“

Ginster, der in früheren Jahren mit seiner gelben Blütenpracht fast alle Feldwege belebte, ist kaum noch vorhanden. In der Harpstedter Feldmark, in der die Wege noch sehr gut begrünt sind, entdeckte ein Leser die prächtigen Exemplare.

Harpstedt - Pflege und Aufwertung von Wegeseitenrändern gehören zu den Pflichtaufgaben von Gemeinden. Das machte Manfred Radtke, Vorsitzender der Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Rotenburg, am Donnerstagabend vor mehr als 30 Besuchern deutlich.

Der Ortsverband der Grünen in Harpstedt hatte interessierte Bürger und Ratsmitglieder sowie Landwirte zu einem Vortrag über „Rechtsfragen zur Nutzung von Wegrainen“ und anschließender Diskussionsrunde ins Hotel „Zur Wasserburg“ in Harpstedt eingeladen. Radtke beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema.

Mehr als 30 Besucher kamen zum Vortrag über Wegeseitenränder.

„Die Gemeinde als Wegeflächeneigentümerin hat die Pflicht, den Vermögensgegenstand Grundbesitz pfleglich zu verwalten und ihn so zu nutzen, dass das Wohl ihrer Einwohner gefördert wird“, betonte er. Dazu gehörten nicht nur materielle Interessen, sondern auch Erholungswerte. Radtke: „Sie darf also einer widerrechtlichen Zerstörung nicht tatenlos zusehen, sondern muss die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen treffen.“

Bei den Anwesenden herrschte Übereinstimmung darüber, öffentliche Wegeseitenränder als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu sichern und zu entwickeln. Bei der Pflege sollten zusammen mit den Landwirten Konzepte entwickelt werden, hieß es.

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