„Was bin ich wieder für ein Schelm!“

Ein Abend im Zeichen von Heinz Erhardt

Gastiert mit einer Hommage an Heinz Erhardt in der Zufluchtskirche: Christian Schliehe.

Dünsen - „Hinter eines Baumes Rinde wohnt die Made mit dem Kinde...“ Erkannt? Na, klar! Der Reim stammt schließlich aus einem der berühmtesten Gedichte von Heinz Erhardt. „Was bin ich doch heute wieder für ein Schelm!“, pflegte der unvergessene Unterhaltungskünstler, der am 5. Juni 1979 in Hamburg-Wellingsbüttel verstarb, auf der Bühne über sich selbst zu ulken.

Und dieser Satz wird sicher auch am kommenden Freitag, 29. September, ab 20 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr) in der Zufluchtskirche in Dünsen zu vernehmen sein. Dann nämlich schlüpft der Bremer Schauspieler Christian Schliehe in die Rolle von Heinz Erhardt, um dessen Lieder und irrwitzige Poesie zu würdigen. Mit dieser Ehrerbietung gegenüber einem der ganz großen Humoristen startet die Reihe „Kultur am Glockenturm“ (KaG) in die neue Veranstaltungssaison.

Hoher Wiedererkennungswert

Karten gibt es auf dem Wesselhof in Dünsen und bei Schreibwaren in Beuke in Harpstedt für zwölf Euro das Stück im Vorverkauf. An der Abendkasse kostet das Ticket zwei Euro mehr. Jeder Kulturfreund, der während der Saison 2017/18 an vier von sieben „Kultur am Glockenturm“-Events teilnimmt und sich dies auf einer Karte abstempeln lässt, nimmt an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es dann zwei Eintrittskarten für eine KaG-Veranstaltung in der nächsten Saison.

Zurück zu dem Abend mit Christian Schliehe: „Erleben Sie eine Hommage an den unvergessenen Kabarettisten und Komiker der ersten Stunde der BRD!“, werben die KaG-Macher in eigener Sache. „Heinz Erhardt ist einzigartig. Seine Lieder und Texte leben auch ohne ihn weiter. Ernstes und Urkomisches, Sinniges und Hintersinniges kommen da zusammen, denn Humor ist bekanntlich eigentlich ,eine ernste Sache’“, heißt es in der Ankündigung.

Das Publikum darf sich auf verschraubte Wortspiele, skurrile Verse und beliebte (Film-)Schlager von Heinz Erhardt freuen, darunter charmant-witzige Weisen im Swing-Sound der 1950er- und 60er-Jahre, die ein wenig vom damaligen Zeitgeist widerspiegeln. Fast alles, was Schliehe vorträgt, hat einen hohen Wiedererkennungswert. Das gilt für die Gedichte über die Made, den Kabeljau, Ritter Kunibert, das „Nasshorn und das Trockenhorn“, das Poem über Grund dafür, warum „die Zitronen sauer wurden“, oder auch für die Lieder, allen voran „Agamemnon“, „Fräulein Mabel“ und „Fährt der alte Lord fort“.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Meistgelesene Artikel

„Bachelor“ liest in der Buchhandlung

„Bachelor“ liest in der Buchhandlung

Wenn es im „Jott-Zett“ nach Popcorn riecht

Wenn es im „Jott-Zett“ nach Popcorn riecht

Krandelbad zählt 59.862 Besucher im Jahr 2017

Krandelbad zählt 59.862 Besucher im Jahr 2017

Junge (9) angefahren und schwer verletzt

Junge (9) angefahren und schwer verletzt

Kommentare