Waldpreis geht nicht nach Harpstedt

Manuela und Eberhardt Guba
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Manuela und Eberhardt Guba

Harpstedt – Wie der Deutsche Landwirtschaftsverlag, der den Deutschen Waldpreis auslobt, mitgeteilt hat, geht der Titel „Förster des Jahres 2020“ nicht nach Harpstedt. Eberhardt Guba hat sich im Voting nicht ganz an die Spitze setzen können. Er landete auf Platz zwei. „Seine Nominierung ist gleichwohl eine schöne, verdiente Anerkennung gewesen“, resümiert Regina Dörrie vom Forstamt Ahlhorn. „Wir freuen uns sehr für ihn, dass er in die engere Wahl gekommen ist, und bedanken uns bei all denen, die am Online-Voting teilgenommen haben.“

Auch Guba selbst hat das rege Interesse an seiner Arbeit und die Unterstützung gefreut. Die Voting-Entscheidung fiel unter drei Nominierten. „Förster des Jahres“ ist in diesem Jahr eine Försterin: Ute Krispin (Forstamt Erfurt-Willrode) gewann den Titel und das Preisgeld. Guba selbst verhehlt nicht den Anteil seiner Frau an seiner Arbeit und deren Würdigung: Manuela Guba, die viele Jahre selbst haupt- und ehrenamtlich im Naturschutz tätig war, teilte die Begeisterung ihres Mannes für Gärtnerei und Pflanzenanzucht, gerade auch von besonderen Waldbäumen und Sträuchern. Beide haben gemeinsam zum Beispiel die Früchte von Baumhasel und Esskastanie gesammelt und vermehrt – bis hin zur Auspflanzung im Wald. In den Forstwirten des Harpstedter Reviers sieht Eberhardt Guba eine weitere unentbehrliche Stütze bei seinen umfangreichen Aufgaben, die deutlich über die Reviergrenzen hinausgehen. Er könne sich immer auf seine Leute verlassen: „Bei Bedarf sind sie auch am Wochenende im Einsatz sind, etwa zu den Holzheiztagen.“ Namentlich nennt er Ulrich Wilke, Axel Tunkowski sowie Johannes Schütte. Eine besondere Stütze sei ihm Forstwirtschaftsmeister Bernd Jarren aus Klein Ippener, der auch ungezählte Feuerwehrleute und Brennholzwerber in Motorsägenlehrgängen geschult hat.

Jarren hält Guba im Forstrevier den Rücken frei, wenn der Revierförster als Energieholz-Beauftragter oder für Schulungen in den Landesforsten unterwegs ist. Seit 1982 arbeitet er mit ihm in der Revierförsterei Harpstedt zusammen, seit 1987 als Forstwirtschaftsmeister. „Eberhardt Guba hat in seinem forstlichen Leben sehr viel beschickt. Neben den neuen Arbeitsverfahren und der Energieholzgewinnung ein anspruchsvolles Waldrevier von über 2 000 Hektar zu managen, das ist eine Würdigung wert“, findet Jarren.

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