Polizeibericht:

Vorsicht Glätte: Unfall auf der A 1

Nach dem Unfall waren die Wagen nicht mehr fahrbereit.
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Nach dem Unfall waren die Wagen nicht mehr fahrbereit.

Groß Ippener/Stuhr – Die Niederschläge waren angekündigt – und sie sorgten prompt für Gefahren und Unfälle: Bei einsetzendem Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt hat sich am Donnerstagmittag der Verkehr auf der A 1 schlagartig verlangsamt, da die Autofahrer wegen der Warnungen spiegelglatte Straßen befürchten mussten.

Zwischen der Anschlussstelle Groß Ippener und dem Dreieck Stuhr kam es dann gegen 12.10 Uhr zu einem Unfall: Laut Polizeibericht war eine 23-jährige Autofahrerin aus Münster zwischen der Anschlussstelle Groß Ippener und dem Autobahndreieck Stuhr in Fahrtrichtung Bremen unterwegs, als sie ihren Wagen auf der linken Spur aufgrund stockenden Verkehrs abbremsen musste.

Die Fahrerin eines nachfolgenden Autos, das mit einer vierköpfigen Familie aus den Niederlanden besetzt war, erkannte das Abbremsen zu spät und fuhr auf. Beide Fahrzeuge blieben auf dem linken Fahrstreifen liegen. Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn sperrten bei Eintreffen zunächst den linken Fahrstreifen. Ebenfalls wurde der Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr Harpstedt alarmiert, da durch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer der Brand eines der verunfallten Fahrzeuge gemeldet wurde. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste der Verkehr dann über den Pannenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Die 55-jährige Fahrerin aus den Niederlanden sowie ihr 23-jähriger Sohn erlitten leichte Verletzungen. Vorsorglich wurden alle vier Insassen des auffahrenden Autos mit Rettungswagen in eine umliegende Klinik gebracht.

Hund kam in die Obhut der Polizei

Da der Hund der Familie, der sich zum Unfallzeitpunkt im Auto befand, zunächst an der Unfallstelle verbleiben musste, brachten die eingesetzten Polizeibeamten ihn zur Familie, die nach einer Überprüfung und medizinischen Versorgung das Krankenhaus wieder verlassen konnte. Die 23-Jährige aus Münster sowie ihr 23-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.

Neben Polizei waren drei Rettungswagen sowie drei Fahrzeuge, besetzt mit 20 Einsatzkräften, der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt eingesetzt.

Der Gesamtschaden an den nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen wurde auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Sie wurden durch ein Abschleppunternehmen geborgen.

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