Doch am Bargloyer Weg wird es weitere Bauflächen geben / Zurzeit Erschließung

Vorerst letzte Grundstücke im Angebot

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Derzeit werden die Flächen für die neue Wohnbebauung am Bargloyer Weg erschlossen. Danach kann gebaut werden.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Der Bau-Boom in Wildeshausen hält an. Am Donnerstag, 15. April, endet die Bewerbungsfrist für die aktuell zur Verfügung stehenden Bauplätze in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (StEM). Der Andrang ist groß. Doch Interessenten müssen sich keine Sorgen machen. Schon bald werden neue Plätze entlang des Bargloyer Weges ausgewiesen.

War die StEM in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends eher ein „Rohrkrepierer“, sind die Baugrundstücke seit mittlerweile sechs Jahren heiß begehrt, da es an keiner anderen Stelle in der Stadt so viele günstig zugeschnittene Areale zum Bauen gibt.

Wildeshausen kann sich städtebaulich nur in westliche Richtung entwickeln. Die Stadtgrenzen und die Hunte mit ihren Überschwemmungsgebieten verhindert im Nordwesten, im Osten und im Südosten eine Bebauung. Im Süden ist eine städtebauliche Entwicklung nicht möglich, da hier Naturschutzgebiete wie das Pestruper Gräberfeld, ökologisch wertvolle Naherholungbereiche und Wälder vorhanden sind.

Der Geltungsbreich der StEM umfasst rund 199 Hektar. Auf allgemeine Wohngebiete entfallen netto 33,86 Hektar. Davon sind aber bisher lediglich sechs Hektar erschlossen.

Im ersten Abschnitt des Baugebietes „Vor Bargloy“ ist nur noch eine freie Parzelle im Verkauf. Dort sollen allerdings im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens auch noch Gebäude für den sozialen Wohnungsbau erstellt werden. Auch der zweite Bauabschnitt ist zu 70 Prozent verkauft. Bis heute sollen die letzten 14 Grundstücke angeboten werden. Es gibt schon diverse Anfragen, heißt es aus dem Stadthaus. Im Rahmen des Vergabeverfahrens prüft die Verwaltung, welcher Bewerber zum Zuge kommt. Dazu werden die Interessenten gebeten, genauere Angaben zur familiären und beruflichen Situation zu machen.

Die aktuell angebotenen Grundstücke haben eine Größe von 442 bis 984 Quadratmetern. In der Regel ist dort die Bebauung mit Einfamilien- oder Zweifamilienhäusern vorgesehen. Für die Areale wird ein Quadratmeterpreis von 105 Euro aufgerufen.

In naher Zukunft ist geplant, weitere Flächen für die Wohnbebauung auszuweisen. Perspektivisch soll so die Fläche zwischen dem ersten Bauabschnitt und der Wohnbebauung an der Kapitän-Strasser-Straße gefüllt werden.

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