Squash-Center im Flecken zu wenig bekannt?

Bassumer Squash-Club verzeichnet erstmals Zulauf aus Harpstedt

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Eine gute Adresse für Squash-Freunde ist die Anlage des BSC „Shooting-Birds“ am Amtmannsweg in Harpstedt.

Harpstedt - Bassumer, Syker, Twistringer, Wildeshauser und sogar Bremer haben in Harpstedt auf der Anlage des Bassumer Squash-Clubs (BSC) „Shooting-Birds“ eine sportliche Heimat gefunden. „Wohl auch wegen unseres interessanten Angebotes und weil wir in unseren Reihen die Gemeinschaft sehr pflegen“, vermutet der Vorsitzende Timo Krämer aus Syke.

Obwohl der Verein auf dem Herbstmarkt und wiederholt mit Schnupperangeboten auf sich aufmerksam machte, nahm von dessen Anlage die direkte Umgebung nur wenig Notiz. Im Erwachsenenbereich gab es jahrelang keinen einzigen Harpstedter, der zu den „Shooting-Birds“ stieß. „Die einzige Erklärung, die ich dafür habe, ist, dass die Existenz unseres Squash-Centers am Amtmannsweg 28 bis 30 noch nicht so richtig durchgedrungen ist. 

Man muss sich nichts vormachen: Squash ist eine Randsportart und wird es auch wohl bleiben. Dass sich dafür in Harpstedt aber niemand erwärmen kann, fällt mir schwer zu glauben“, sagt Krämer. Vor diesem Hintergrund freut ihn der kürzlich erfolgte Beitritt eines Paars aus Harpstedt zu den „Shooting-Birds“ besonders. 

Einer der beiden Neuzugänge brachte in der Facebook-Gruppe „Weltstadt Harpstedt“ seine Begeisterung über das Angebot des Vereins zur Sprache. Und diese Werbung „zog“. Gleich vier Harpstedter kamen daraufhin zum Schnuppern. Timo Krämer, bislang kein großer Freund von Facebook, räumt ein, er müsse seine Meinung über dieses soziale Netzwerk wohl ein wenig revidieren.

Aktuell zählen die „Shooting-Birds“ 36 Mitglieder, darunter fünf weibliche. Das Squash-Center befindet sich in einem ehemaligen Fitness-Studio – Seite an Seite mit der Kampfsportschule Sabukai, aber gleichwohl räumlich getrennt davon.

Einzigartige Anlage

„Mit unserer eigenen Anlage sind wir als Squash-Verein deutschlandweit einzigartig. Bei uns bekommt jedes volljährige Mitglied einen eigenen Schlüssel und kann dann ohne Reservierung jederzeit spielen, sofern die Courts nicht belegt sind. Damit werben wir auch. Aktuell stehen uns zwei Courts zur Verfügung. Wir haben aber die Option, die Anlage, falls dies die Mitgliederzahl erfordern sollte, um einen dritten zu erweitern. Dieser Court ist aktuell noch an einen privaten Nutzer untervermietet“, erläutert Krämer.

Der Verein heißt alle Generationen von Squash-Freunden gleichermaßen willkommen, hat aber vor allem die 20- bis 30-Jährigen im Visier – und gerade in dieser Altersgruppe schon einigen Zulauf verzeichnet. Krämer erwähnt etwa eine fast zehnköpfige Wildeshauser Clique, die geschlossen beigetreten sei.

Die Preise dürfen getrost als sehr moderat gelten. Kinder zahlen 100 Euro für ein ganzes Jahr, Erwachsene im ersten Halbjahr monatlich 30 und danach 40 Euro. Für Studenten und Auszubildende gibt es Ermäßigung. Ihr Monatsbeitrag beträgt 25 Euro.

Sportkleidung und Sportschuhe mit heller Sohle – mehr braucht es nicht, um auf der Anlage Squash spielen zu können. Bälle und Schläger hält der Verein bereit. Mit Volker Refke und Gabi Zimmermann verfügt der BSC über motivierte Trainer. Wer montags ab 18 Uhr zum Schnuppern kommt, darf sich unter ihren „Fittichen“ gut aufgehoben fühlen. 

Der Montag bietet sich vor allem für Einsteiger und noch unerfahrene Spieler an. Der Donnerstagabend empfiehlt sich ebenfalls zum „Schnuppern“, darüber hinaus aber auch zum Kennenlernen untereinander. „Dann ist Spielertreff mit Open End – und jede Spielklasse vertreten“, erläutert Timo Krämer. Ein Kinder- und Jugendtraining läuft montags von 17.30 Uhr bis 19 Uhr.

Der BSC hält seinen Vorstand mit drei Funktionsträgern so schlank wie nur möglich. Nähere Auskünfte erteilt der Vorsitzende gern unter Tel.: 01 60/94 7 9 5 1 20.

Der Verein präsentiert sich im Internet sowohl mit einer Homepage als auch mit einer Facebook-Seite.

www.shooting-birds.de

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