Lounge ist umgezogen

Verweilecke vorm Verschenkestübchen

Sitzprobe auf den zur Verfügung stehenden Polstern: Irmtraud Keppler (links) und Gaby Otto.
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Sitzprobe auf den zur Verfügung stehenden Polstern: Irmtraud Keppler (links) und Gaby Otto.

Harpstedt – Die Lounge, die sich früher vor dem ehemaligen Klimaprojektladen „freiraum“ in Harpstedt befand, ist inzwischen umgezogen. Sie steht nun bei der Windmühle.

Ab sofort lädt die „upgecycelte“ Sitzecke aus Paletten vor dem neuen Verschenkestübchen „Geben & Nehmen“ auf dem Mühlenanwesen zum Verweilen ein. Von Bürgern gespendete Sitzauflagen, die Irmtraud Keppler zusätzlich selbst mit Stoffen versehen hat, erhöhen den Sitzkomfort des urigen Mobiliars aus Paletten. Die beiden Polster liegen auf einem festen Platz im Laden unter dem Fenster (ein Schild weist darauf hin). Bürgerinnen und Bürger, die bei gutem Wetter die Lounge für ein Pläuschchen – pandemiebedingt mit Abstand – nutzen möchten, können sich die Auflagen dort wegnehmen, müssen sie nach der Benutzung aber jeweils wieder zurückbringen.

Hohe Akzeptanz

Die Verschenketeam-Mitglieder Gaby Otto und Irmtraud Keppler freuen sich unterdessen über die hohe Akzeptanz des „Stübchens“, wo nunmehr die vormals im „freiraum“ angesiedelte Verschenkekultur weiterleben darf: „Viele Leute berichten uns, dass es eine tolle Idee sei. Zudem profitieren sowohl das Verschenkestübchen als auch das Grüne Warenhaus davon. Wer einmal auf dem Anwesen ist, schlendert gerne durch beide Läden und wird dort oft fündig.“

Der Bedarf an Haushaltswaren für das Verschenkestübchen „Geben & Nehmen“ ist derzeit gedeckt. Weil sich der zur Verfügung stehende Platz in recht engen Grenzen bewegt, ergeht an Bürgerinnen und Bürger die Bitte, derzeit nur noch Kinderspielzeug und Kinderbücher zum Verschenken zu bringen. Erfahrungsgemäß sind diese Dinge begehrt und haben eine entsprechend kurze „Liegezeit“ im Laden.

Der Müller öffnet und schließt das „Stübchen“

Um die Öffnung des Verschenkestübchens „Geben & Nehmen“ kümmert sich weiterhin Müller Helmut Nienaber. Morgens um 8 Uhr schließt er auf – und abends um 18 Uhr wieder zu. Mitglieder des Verschenketeams schauen in Abständen nach dem Rechten. Eine ständige Betreuung des Ladens war nicht gewollt – und hat sich bislang auch als nicht erforderlich erwiesen.

Gaby Otto und Irmtraud Keppler erhoffen sich, dass die Sitzecke als Ort der Kommunikation für den einen oder anderen lockeren Plausch genutzt werden möge – bis auf Weiteres natürlich stets unter Wahrung dessen, was die aktuellen „Coronaregeln“ erlauben.

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