Sechs Ausbaumaßnahmen berücksichtigt

Verwaltungsausschuss billigt Prioritätenliste

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Die Goseriede hat eigentlich, obwohl sie schon seit Jahrzehnten besteht, den Charakter einer Baustraße. Einen Endausbau hat sie zumindest bislang nie erlebt, und deshalb fehlt auch ein Regenwasserkanal für die Straßenentwässerung.

Harpstedt - Die Goseriede von der Einmündung in die K 286 (Mull-/Nordstraße) bis zum Ende der geschlossenen Bebauung hält der Flecken Harpstedt für die Gemeindestraße mit der höchsten Ausbaudringlichkeit.

Sie steht auf Rang eins einer Prioritätenliste, die – nach dem Bau- und Wegeausschuss – am 5. März auch der nichtöffentliche Verwaltungsausschuss beschlossen hat. Auf den weiteren Plätzen folgen der Amtmannsweg zwischen der Einmündung in die L 776 und „Zur Wendstädt“, der Amtmannsweg von „Zur Wendstädt“ bis Redekerweg, der Ravenskamp von Uhlhornskamp bis Steinbachweg, der Ketingskamp von Uhlhornskamp bis Steinbachweg sowie der Uhlhornskamp von Ketings- bis Ravenskamp.

Ein Anlieger, der seit 2011 an der Goseriede wohnt, hat am Montagabend die Aufstellung der Rangliste während der Einwohnerfragestunde zu Beginn der Fleckenratssitzung im Hotel „Zur Wasserburg“ hinterfragt. „Gibt es dafür eine fachliche Entscheidungsgrundlage?“, wollte er wissen.

Goseriede noch nicht endausgebaut

Die Goseriede sei nach wie vor nicht endausgebaut, und sie verfüge nicht über einen Regenwasserkanal, merkte Bürgermeister Stefan Wachholder (CDU) in seiner Antwort an. Er erwähnte eine sechs bis acht Wochen zurückliegende Bereisung des Rates per Fahrrad. Die Gemeindestraßen seien abgefahren worden. „Wir hatten von der Verwaltung den Auftrag bekommen, zunächst in den Fraktionen eine Prioritätenliste zu erarbeiten“, erläuterte Wachholder. Dass sich die Goseriede auf Platz eins wiederfinde, sei ein Ergebnis gewesen. Ihr Zustand lege die Schlussfolgerung nahe, „sie wäre mal dran“.

Schon früher, nach einer Bereisung, die bereits einige Jahre zurückliege, habe der zuständige Fachausschuss diese Straße „auf dem Zettel“ gehabt, ergänzte Samtgemeindebauamtsleiter Jens Hüfner.

Ausbau wird beraten

„Im Flecken Harpstedt werden alle Straßen peu à peu endgültig hergestellt. Dazu gehört auch eine geordnete Straßenentwässerung. Der Zustand der Goseriede ist zudem mittlerweile recht bescheiden“, urteilte Hüfner.

Zu gegebener Zeit werde der Ausbau im Fachausschuss beraten, und die Pläne, die der Wegezweckverband Syke erarbeite, würden mit den Anliegern erörtert, versicherte Wachholder. „Sie können dazu ihre Vorschläge einbringen. Ich denke, da sind wir schon recht bürgernah. Da wird über keinen Kopf hinweg irgendetwas beschlossen. Jeder Betroffene hat ein Mitspracherecht – in einem gewissen Rahmen.“

Dass die Anlieger straßenausbaubeitragspflichtig werden, schloss Gemeindedirektor Ingo Fichter nicht aus. „Das könnte dabei herauskommen.“

boh

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