Wer gibt „Kind“ einen originellen Namen?

Harpstedter Verschenkeladen ab sofort geöffnet

Müller Helmut Nienaber zollt das „Verschenketeam“ mit Helga Rüthing, Irmtraud Keppler, Petra Hakemann (Diakonie Himmelsthür) und Gaby Otto (v.l.) Dank für den mietfrei zur Verfügung gestellten Raum auf dem Mühlen-Anwesen an der oberen Freistraße in Harpstedt.
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Müller Helmut Nienaber zollt das „Verschenketeam“ mit Helga Rüthing, Irmtraud Keppler, Petra Hakemann (Diakonie Himmelsthür) und Gaby Otto (v.l.) Dank für den mietfrei zur Verfügung gestellten Raum auf dem Mühlen-Anwesen an der oberen Freistraße in Harpstedt.

Harpstedt – Morgens um 8 Uhr schließt Müller Helmut Nienaber auf und abends um 18 Uhr wieder zu: Der Verschenkeladen in einem ehemaligen Lagerraum des Harpstedter Mühlenanwesens an der oberen Freistraße ist ab sofort zu den Geschäftszeiten des „Grünen Warenhauses“ geöffnet.

Schon jetzt sind die teils gespendeten Regale bestückt mit Bekleidung, Büchern, auch für Kinder, und einigen Spielen; ein Teil der Sachen stammt aus dem früheren „freiraum“.

Wer kommt, darf sich gern kostenlos bedienen und kostenlos etwas mitnehmen. Wer den Bestand mit nicht mehr benötigten – nützlichen – Dingen aus dem eigenen Haushalt auffüllen möchte, wird gebeten, die zu verschenkenden Utensilien links vom Eingang (bei den Glasbausteinen) ins Regal oder auf den Boden zu legen. Das Einsortieren übernimmt das „Verschenketeam“, das den Raum in Kooperation mit dem Wohnheim Mullstraße der Diakonie Himmelsthür (für Menschen mit Assistenzbedarf) in einem ordentlichen Zustand hält und auch mal durchfegt.

Bester Vorschlag wird belohnt

Wie der Laden heißen soll, steht noch nicht fest. Namensvorschläge können Mitbürger an i.keppler@gmx.de mailen; der originellste wird dann mit einem Einkaufsgutschein belohnt, der im „Grünen Warenhaus“ eingelöst werden kann. Dass die Leute auch dort mal reinschauen und stöbern, wünscht sich das Verschenketeam. Es hat allen Grund, Helmut Nienaber Dank für den mietfrei zur Verfügung gestellten Raum zu zollen. „Wir möchten uns revanchieren und auch ein bisschen Werbung für die Mühle machen“, verhehlt Gaby Otto nicht. „In Herrn Nienabers Sortiment finden sich Sachen, die nicht jeder Laden hat. Auch Kräuter und frisches Gemüse.“

Bei der Mühle soll nun die vormals im „freiraum“ angesiedelte Verschenkekultur weiterleben – wider die Wegwerfmentalität und für mehr Nachhaltigkeit. Das Kreisordnungsamt hat der Öffnung zugestimmt. Im Verschenkeladen darf sich jeweils eine Person oder ein Haushalt aufhalten – mit FFP2- oder medizinischer Maske.

Kein Depot für Ladenhüter

In dem Raum sollen sich nach Möglichkeit keine Ladenhüter ansammeln – kein Nippes, der lange Zeit vergeblich auf Abnehmer wartet. „Gut laufen neben Haushaltswaren für gewöhnlich Sachen für Kinder – Bekleidung, Bücher oder auch Spielsachen“, weiß Irmtraud Keppler aus der Zeit, als sie ehrenamtlich im „freiraum“ mit dazu beitrug, feste Öffnungszeiten zu wahren. Für den neuen Verschenkeladen ist diese Art von ständiger Betreuung nicht mehr vorgesehen. Schon jetzt gibt es in dem Raum gar nicht mehr so wahnsinnig viel Platz. Die Regale sind bereits recht gut gefüllt – auch mit Dingen, die Leute schon vor dem „Startschuss“ gestiftet haben.

„Wir könnten eine große Pinnwand gebrauchen“, sagt Irmtraud Keppler. Dort sollen Leute mit Zetteln zum Anpinnen auf zu verschenkende Dinge aufmerksam machen, die im Verschenkeladen keinen Platz mehr finden.

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