„Vernetzt“ zum Erfolg

Oberschule Harpstedt nimmt neue Kletterspinne in Betrieb

Als es aufhörte zu regnen, gab Rektorin Etta Mörking (vorn, 2.v.r.) die „Spinne“ offiziell frei zum Klettern. Sponsoren und Ehrengäste überließen das Netz aber lieber den Schülern. - Foto: Bohlken
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Als es aufhörte zu regnen, gab Rektorin Etta Mörking (vorn, 2.v.r.) die „Spinne“ offiziell frei zum Klettern. Sponsoren und Ehrengäste überließen das Netz aber lieber den Schülern. 

Harpstedt - Aus gutem Grund hielt Rektorin Etta Mörking einen Spinnenfänger in der Hand, als sie die Besucher des Tags der offenen Tür an der Oberschule Harpstedt (mit Präsentation der Ergebnisse aus den Kooperationstagen mit der benachbarten Grundschule) begrüßte: Mit diesem Utensil schritt sie zur Einweihung der neuen Kletterspinne, die nun den Pausenhof aufwertet. Viele „vernetzte“ Akteure haben Anschaffung und Aufbau dieses 6,50 Meter hohen Gerätes ermöglicht.

Etta Mörking sprach allen Unterstützern, Helfern und Spendern Dank aus. Blumen überreichte sie Lehrerin Nadine Hellmich, die mit Elternbriefen und Flyern die Crowdfunding-Aktion über das Portal „Viele schaffen mehr“ der Volksbank Wildeshauser Geest beworben hatte. Die Zielmarke von 6 500 Euro war mit einem Gesamtspendenaufkommen von 8 979 Euro deutlich übererfüllt worden. Enthalten darin sind auch der Crowdfunding-Bonus der Volksbank in Höhe von 3 250 Euro, 1 500 Euro von der Firma Ranke Bau sowie Einnahmen aus Sonderaktionen des Frisiersalons „Carpe Diem“ und des Kfz-Betriebs von Günter Dutsch. Die Annahme der Spenden wäre ohne den Schulförderverein nicht möglich gewesen, betonte Mörking. 

Einen weiteren Blumenstrauß erhielt Sven Keller von Ranke Bau. Denn dieses Unternehmen hatte zusätzlich zu der 1 500-Euro-Spende die Fundamentlegung und Montage der „Spinne“ mit nicht in Rechnung gestellter Arbeitsleistung bewerkstelligt und überdies weitere gewerbliche Sponsoren akquiriert: Scheele Erdbau kofferte aus; Garms Baustoffe spendete ein benötigtes Trennvlies, und die TB Transportbeton GmbH Co. KG steuerte Beton für die Fundamente bei. Beim Schulträger verblieben nur die Kosten für den als Fallschutz benötigten besonderen Quarzsand und die Tüv-Abnahme.

Etta Mörking schilderte, es sei ein herrlicher Anblick, wenn die Schüler spinnengleich an dem Gerät kletterten und sich dabei ermunterten, es bis ganz nach oben zu schaffen. Der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Stefan Wachholder sprach allen am Projekt Beteiligten im Namen des Schulträgers Dank aus. 

boh

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