Unicycle-Team meldet sich zurück

„Wir sind wieder da!“

Die „Univercycles“ ließen mit ihrer Kür das Disco-Fieber der 1970er-Jahre aufleben.
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Die „Univercycles“ ließen mit ihrer Kür das Disco-Fieber der 1970er-Jahre aufleben.

Harpstedt – Etliche Zuschauer sind in der Harpstedter Spielhalle in den Genuss eines Showprogramms des Unicycle-Teams Harpstedt gekommen. Mit dem Slogan „Wir sind wieder da“ hatten die Einradfahrerinnen nach fast zweijähriger coronabedingter Auftrittspause auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Mehr als 50 Aktive präsentierten dem begeisterten Publikum in einem von Martina Renken moderierten Programm ihr Können.

„Unisternchen“ und „Firecycles“, „Bumblebees“, „Dominos“ und „Univercycles“ versetzten das Publikum in Entzücken. Auch während der Lockdownphasen waren sie aktiv gewesen. Von Trainingsaufträgen über Whats-App-Gruppen und Home-Office-Küren bis hin zu Laufchallenges via App reichte das Spektrum. Am Ende, so die gewonnene Erkenntnis, mache aber eben doch das gemeinsame Training in der Turnhalle in Kombination mit Workshops, Shows und Wettkämpfen den Zauber des Einradsports aus.

Auch sie haben Wettkampferfahrung: die „Dominos“ des Unicycle-Teams.

Das kunterbunte Showprogramm läuteten die „Firecycles“ im Alter von sechs bis zwölf Jahren unter der Leitung von Rieke Bahrs, Paula Drews und Steffi Neumann ein. Alle können bereits sicher Zweibein und rückwärts fahren. Die „Unisternchen“ gelten indes als „Sprungbrettgruppe“ des Vereins: Zehn Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren lernen unter Anleitung von Rieke Bahrs, Maren Bovensiepen und Steffi Neumann das Einradfahren und studieren auch bereits erste Tricks wie Slalom und Handkreisel ein. Die meisten von ihnen erlebten den Auftritt im Rahmen des Showprogramms als echte Premiere. Nicht zuletzt deshalb ging große Freude mit großer Aufregung einher.

Von Corona ausgebremst

Die „Bumblebees“, die „wilden Hummeln“ im Alter von acht bis zwölf Jahren, wussten unter der Leitung von Kira Wöbse, Lisa Lüschen und Susanne Cichy mit verschiedenen Tricks und Figuren im Rahmen ihrer Kür „Kings and Queens“ zu gefallen. Weiter ging es mit der Nachwuchswettkampfmannschaft „Dominos“ in der Altersgruppe der Neun- bis 14-Jährigen. Der Großteil der Mitstreiterinnen war 2019 zum ersten Mal zusammen als Großgruppe auf einem Freestyle-Cup sowie einer Deutschen Meisterschaft gestartet. 2020 wollten sie in noch größerer Stärke show- und meisterschaftstechnisch durchstarten, aber Corona bremste sie regelrecht aus.

Mit ihrer Kür „Kings and Queens“ wussten die „Bumblebees“, die „wilden Hummeln“, zu gefallen.

Die 17 jungen Ladys präsentierten unter der Leitung von Leonie Drews, Pia Evers und Alexandra Allmandinger ihre Kür „Act like a Girl“ – sehr lässig, wild und frech.

Turnshow-Kür „noch geheim“

Bei der „Silvesterausgabe“ des „Feuerwerks der Turnkunst“ in Hannover, Europas größter Turnshow, werden die „Univercycles“ des Unicycle-Teams Harpstedt auftreten. „Die Kür ist allerdings noch geheim“, sagt Trainerin Hannah Allmandinger.

Den Schlussakzent setzten die „Univercycles“. Aktuell besteht die Großgruppe aus zwölf Mädchen und Frauen im Alter von zwölf bis 24 Jahren. Sie nimmt regelmäßig an Showwettkämpfen und nationalen Einradmeisterschaften teil. Unter der Leitung von Hannah Allmandinger und Celina Kreye tauchten die „Univercycles“ während des Showprogramms in die Musik der Seventies ein. Kostüme in schillernden Farben unterstrichen die „Disco“-Kür, mit der die Gruppe einen Tag später an einem Showwettkampf des Niedersächsischen Turnerbunds, dem „Rendezvous der Besten“, teilnahm. Der lokale Fernsehsender Oeins aus Oldenburg zeichnete das Event auf. Jeder mitwirkenden Gruppe stand ein bestimmtes Zeitfenster zur Verfügung. Am kommenden Freitag ab 19 Uhr wird der Beitrag ausgestrahlt – und hinterher per Livestream zu jeder Gruppe geschaltet, um das Ergebnis mitzuteilen.

Von Anja Rottmann

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