Ferienspaßaktion Windsurfen am Baggersee

Trotz Böen und Regen nicht vom Brett zu kriegen

Der richtige Stand ist beim Windsurfen entscheidend. Als sie den Dreh raushatten, glitten die Feriensurfer auf dem glatten Wasser des Baggersee dahin. War das Ufer erreicht, musste gewendet werden – ein kniffliges Manöver. - Fotos: Petzold
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Der richtige Stand ist beim Windsurfen entscheidend. Als sie den Dreh raushatten, glitten die Feriensurfer auf dem glatten Wasser des Baggersee dahin. War das Ufer erreicht, musste gewendet werden – ein kniffliges Manöver. 

Prinzhöfte - Trotz hoher Windstärken und Regenwetter: Zwölf Kinder aus der Samtgemeinde Harpstedt haben sich am Sonnabend und Sonntag mit Windsurfbrettern auf den Baggersee „Größe Höhe“ gewagt. Der Schnupperkurs war Teil der Harpstedter Ferienspaßaktion und hat dem Windsurfing Club Delmenhorst (WCD) gleich drei neue Mitglieder beschert.

Die größte Herausforderung des Kurses stand am Sonntag an: die Wende. Denn auch, wenn das sanfte Dahingleiten auf dem Wasser schon gut klappt – irgendwann ist das Ufer erreicht und Umdrehen angesagt. Ein kniffliges Manöver, das mit dem großen Rigg auf dem schmalen Brett viel Geschicklichkeit erfordert. Daher haben die Mädchen und Jungen fleißig geübt, auch, wenn immer wieder Regen auf sie herab prasselte. „Das ist eine tolle Truppe“, meinte Silke Wöbse vom WCD. Unter Regie des Vereins ging die Veranstaltung über die Bühne. „Viele von denen standen noch nie auf einem Bord“.

Am Sonnabend waren zunächst Trockenübungen und ein wenig Theorie angesagt, dann ging es aufs Wasser. „Wir hatten vier bis sechs Windstärken. Das ist für Anfänger schon arg“, so Wöbse. „Aber die Kinder haben toll gekämpft und sind am Abend bestimmt total kaputt ins Bett gefallen.“

Die 14-jährige Theresa aus Harpstedt war schon zum dritten Mal dabei und will jetzt in den Verein eintreten. „Man bewegt sich, ohne viel zu machen“, so Theresa. Das gefällt ihr an dem Sport. Was das größte Problem beim Windsurfen ist? „Wenn kein Wind da ist.“ Mittlerweile versucht sich Theresa sogar schon an Tricks, probiert mit dem Brett über das Wasser zu springen.

Die Begeisterung hat die ganze Gruppe gepackt: „Die Kinder sind gar nicht vom Brett runter zu kriegen“, erzählte Jugendobmann Gregor Kappel. Er erklärte, dass der Stand am wichtigsten sei. Sobald die Kinder draufhaben, wie sie die Füße auf das Brett stellen müssen, „geht es wie von allein“.

Das hat auch der neunjährige Till aus Harpstedt schon gut drauf. Auch er ist auf den Geschmack gekommen: „Ich hoffe, ich kann surfen, wenn wir nach Holland in den Urlaub fahren.“

Ansonsten gibt es noch den WCD. Der Verein ist seit 40 Jahren am Baggersee und hat derzeit etwa 110 Mitglieder. Unterstützt wird er bei seinen Aktionen der DLRG.

pp

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