Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Kokelnde Terrassentür gibt Rätsel auf

Kirchseelte - Ein in einem Wohnhaus piepender Rauchmelder hat am späten Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr in der Holzkamp-Siedlung in Kirchseelte Passanten bewogen, bei Bewohnern in der Nachbarschaft Alarm zu schlagen, die daraufhin ihrerseits die Feuerwehr auf den Plan riefen.

22 Einsatzkräfte der Ortswehr Kirch- und Klosterseelte rückten mit drei Fahrzeugen aus. Noch etwa einmal so viele Brandschützer aus Groß Ippener waren vorsorglich nachalarmiert worden. Das Feuer selbst ließ sich dann allerdings rasch mithilfe einer Kübelspritze löschen. 

Es gibt einige Rätsel auf: Tatsächlich brannte es nicht im Haus; vielmehr kokelte von außen die Terrassentür. Der Qualm zog dann ins Innere. Ein älterer Herr, der das Gebäude zuletzt bewohnt hatte, ist schon vor einiger Zeit verstorben. Etwas anderes als vorsätzliche Brandstiftung erscheint als Ursache kaum vorstellbar.

Zusammenhang mit Einbruch möglich

„NonstopNews“ vermutet in einer Meldung sogar einen Zusammenhang mit einem versuchten oder vollendeten Einbruch. Die Ermittlungen laufen. Die offizielle Polizeimeldung steht noch aus. Schaden entstand nur an der Terrassentür. 

Der piepende Rauchmelder, die aufmerksamen Passanten und die Feuerwehrkräfte haben vermutlich Schlimmeres verhindert. Der ins Innere gezogene Qualm richtete kaum etwas an. „Der Rauchmelder hat offenbar recht schnell angeschlagen. Als wir den Einsatzort erreichten, waren die Räumlichkeiten nicht besonders stark verqualmt“, sagte Kirchseeltes Ortsbrandmeister Klaus Grubert auf Nachfrage unserer Zeitung. 

boh

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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