212 Temposünder auf der A1 „geblitzt“

In 34 Fällen droht ein Fahrverbot

Harpstedt - Wegen der Großbaustellen auf der A1 („Hansalinie“) seien mit Blick auf die vergangenen schwerwiegenden Unfälle der jüngeren Vergangenheit vor den jeweiligen Baustellenbereichen „Geschwindigkeitstrichter“ eingerichtet worden. Das teilte die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch gestern mit.

Ganz konkret war die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge, die auf die Baustellen zufuhren, jeweils vorab durch Verkehrszeichen auf 60 Stundenkilometer reduziert worden. Ein Grund dafür sei, so erläutert die Polizei, dass die Verkehrsteilnehmer auf die bevorstehende Baustelle aufmerksam gemacht werden sollten. Zum anderen sei damit bezweckt worden, die Folgen möglicher Auffahrunfälle zu verringern.

Bei „anlassbezogenen Geschwindigkeitskontrollen“ seien am Dienstag zwischen 8 und 14 Uhr im Bereich der Samtgemeinde Harpstedt, Richtung Osnabrück, 212 Fahrer festgestellt worden, die sich nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit hielten. Die Betreffenden müssten nun mit der Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens rechnen. In 34 Fällen drohe sogar ein Fahrverbot. Den traurigen Tagesrekord habe ein Fahrzeugführer aufgestellt, der im Tempo-60-Bereich mit 150 Stundenkilometern auf dem Tacho unterwegs gewesen sei.

Für dieses Jahr sind die Plattenhebungsarbeiten auf der A1 abgeschlossen. Daher seien die Baustellen gestern zurückgebaut worden, so die Polizei.

eb/boh

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