Suchaktion im Umfeld der Muna Dünsen

Drei Jugendliche sitzen nach Regenfällen im Morast fest

Eine Brücke aus Steckleitern verhalf den Jugendlichen wieder zu festem Boden unter den Füßen.
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Eine Brücke aus Steckleitern verhalf den Jugendlichen wieder zu festem Boden unter den Füßen.

Dünsen – Jugendliche seien im Morast auf dem Gelände der ehemaligen Munitionsanstalt (Muna Dünsen) in Not geraten und kämen nicht mehr allein zurück. Diese beunruhigende Meldung der Großleitstelle Oldenburg unter dem Stichwort „Hilfeleistung gering“ hat am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr Kräfte der Feuerwehr Harpstedt sowie Polizei und Rettungsdienst mobilisiert.

Nicht leicht fiel das Lokalisieren der Gruppe aus einem Jungen und zwei Mädchen, die ungenaue Angaben zu ihrem Aufenthaltsort gemacht hatte und auf ihrem „Ausflug“ offenkundig von Regenfällen überrascht worden war. Der morastige Boden sei nicht mehr passierbar gewesen; die Jugendlichen hätten regelrecht „festgesteckt“, und ein Mädchen habe sich zudem am Fuß verletzt, meldet „NonstopNews“.

Über den Notruf 112 hatte das „Trio“ bei der Leitstelle um Hilfe ersucht. Um es zu finden, machten die Einsatzkräfte mit Blaulicht und Martinshorn auf sich aufmerksam. Der Leitstellendisponent telefonierte derweil mit den Jugendlichen. Schließlich konnten alle Beteiligten aufatmen: Die Gesuchten waren ausfindig gemacht; sie befanden sich allerdings nicht auf dem Muna-Gelände, sondern in einem voll Wasser gelaufenen Waldstück in unmittelbarer Nähe.

Wir können von Glück sprechen, dass nichts Schlimmeres passiert ist.“

Jannik Stiller

Über eine von den Feuerwehrkräften über einen Graben gebaute Brücke aus Steckleitern gelangten der Junge und die Mädchen auf einen Weg und bekamen wieder festen Boden unter den Füßen. Im Anschluss kümmerte sich der Rettungsdienst um sie; die Jugendlichen waren wohlauf. Die Feuerwehr rückte wieder ab.

„Solche Situationen können auch einen ganz anderen Verlauf nehmen. Gerade in der Dämmerung ist es besonders schwierig, Personen aufzufinden. Wir können von Glück sprechen, dass nichts Schlimmeres passiert ist“, äußerte sich Feuerwehr-Pressesprecher Jannik Stiller.

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