Wie geht es weiter beim Autohaus WD. Müller?

Strukturiertes Bemühen um einen Investor

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Nach dem Insolvenzantrag: Die gezielte Suche nach einem starken Partner oder Käufer für WD. Müller ist im Gange.

Harpstedt - Der Geschäftsbetrieb des Harpstedter Autohauses WD. Müller laufe trotz des Anfang November gestellten Insolvenzantrages stabil weiter, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Malte Köster auf Nachfrage unserer Zeitung.

Darüber sei er durchaus erleichtert, denn: „Es war ja unser erstes Ziel, da Ruhe reinzubringen und Normalität zu wahren.“ In einem zweiten Schritt gehe es nun darum, im Interesse einer weiterhin angestrebten Sanierungslösung eine mittel- bis langfristig tragfähige Perspektive für das Unternehmen zu finden. „Wir haben einen strukturierten Investorenprozess gestartet“, erläuterte Köster. Der Begriff klinge, wie er zugab, „schon ein bisschen sperrig“. 

Es stehe letztlich für das aktive, strukturierte Bemühen um einen Investor. „Das heißt, wir sprechen nun ganz gezielt Unternehmen aus der Branche an, von denen wir uns vorstellen können, dass sie als starker Partner oder Käufer von WD. Müller in Frage kommen.“

Auch Inhaber von Autohäusern, die vielleicht ihren Einzugs- und Geschäftsradius um eine weitere Niederlassung erweitern wollen, kämen als eine von diversen Optionen in Betracht. Der Investorenprozess laufe in enger Abstimmung mit Geschäftsführer Hauke Brahms.

Interessierte Investoren können sich natürlich auch aus eigenem Antrieb bei der Kanzlei WillmerKöster in Bremen melden. - boh

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