„Grüne Hausnummer“ für Holtorfer Familie

Stromspeicher könnte noch hinzukommen

Über die „Grüne Hausnummer“ freuten sich Swantje, Linus, Daniel und Günter Drunagel (v.l.).
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Über die „Grüne Hausnummer“ freuten sich Swantje, Linus, Daniel und Günter Drunagel (v.l.).

Holtorf/Landkreis – Fünf Hauseigentümer oder -eigentümerpaare im Landkreis Oldenburg sind nach der zurückliegenden Bewerbungsphase für ihr Bemühen um energieeffizientes Bauen und Sanieren mit einer „Grünen Hausnummer“ ausgezeichnet worden. In der Samtgemeinde Harpstedt gab es diese Ehrung sogar zweimal. Petra und Thomas Schoop aus Harpstedt hatten sie sich für den Neubau eines Zweifamilienhauses im KfW-Effizienzhausstandard 55 verdient. Daniel Drunagel aus Colnrade-Holtorf verdankt die Auszeichnung indes einer Sanierung. Er bewohnt ein 1972 vom Großvater erworbenes Gebäude, das seinerzeit ein Einfamilienhaus war. Mit seiner Familie, zu der seine Frau Swantje, sein Sohn Linus sowie seine Eltern Anne und Günter Drunagel gehören, hat er in Eigenregie eine Komplettsanierung mit Erweiterung in die Tat umgesetzt. „Eigentlich war das ein Komplettabriss mit Neubau“, sagt Daniel Drunagel.

Aus dem vormaligen Ein- entstand ein Zweifamilienhaus. Die Drunagels achteten auf eine umfangreiche Dämmung. Auch Dach, oberste Geschossdecke und Bodenplatte wurden gedämmt.

Strom liefert hingegen schon seit zehn Jahren eine auf dem Carport montierte Fotovoltaikanlage. Daniel Drunagel will deren Effizienz möglichst noch steigern. Seine Idee: Der selbst erzeugte Strom soll einen Speicher füllen, der allerdings erst noch anzuschaffen wäre; überschüssige elektrische Energie soll für die Brauchwassererwärmung verwendet werden, sodass nur ein kleiner Rest ins Netz einzuspeisen wäre.

Die Familie Drunagel nutzt übrigens schon seit Langem auch Sonnenkollektoren (Solarthermie).

Als Wärmeerzeuger – auch für die Warmwasserversorgung – dient aber vor allem ein Holzpelletkessel. Eine Fußbodenheizung verteilt die Wärme im gesamten Gebäude.

Das Wohnhaus entspricht dem KfW-Effizienzhaus-55-Standard. Damit erklärt sich letztlich die Verleihung der „Grünen Hausnummer“.

Von Jürgen Bohlken

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