„Strings“-Kammerorchester umrahmt am Sonntag Vernissage im Hotel „Zur Wasserburg“

Kunst im Doppelpack in Kombination mit Musik von Bach bis Apocalyptica

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Das Arbeiten „aus dem Gefühl heraus“ empfindet Nadja Zander nach eigenem Bekunden als unglaublich befriedigend.

Harpstedt - Kunst „im Doppelpack“ und live von einem neunköpfigen Kammerorchester der „Strings“- Musikschulen gespielte Kompositionen aus verschiedenen Epochen sollen der Fortsetzung der Reihe „Musik & Malerei“ im Harpstedter Hotel „Zur Wasserburg“ am kommenden Sonntag, 5. Juli, 11 Uhr, zum Erfolg verhelfen. Bei schönem Wetter wird der Sommergarten des Lokals der Schauplatz der stilvoll umrahmten Vernissage sein.

Was den musikalischen Part angeht, so spannt der Streichernachwuchs auf Violinen, Bratschen und Celli einen großen Bogen von Bachs Brandenburgischem Konzert Nr. 5 bis hin zum Titel „Bittersweet“ der Heavy-Metal-Band Apocalyptica. Zusätzlich bringt Kyra Wolter Eigenkompositionen für Gitarre und Gesang zu Gehör – und Mona Steinbild Popklassiker auf der Querflöte.

Eine Oldenburgerin und eine Bremerin gewähren unterdessen mit ausgestellten Arbeiten Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen. Nadja Zander, Jahrgang 1988, zeigt gegenständliche, aber auch abstrakte Werke. „Schon in meiner frühen Kindheit habe ich sehr viel gemalt und gezeichnet. Die

Jutta Gutmann und Nadja Zander stellen aus

Begeisterung verebbte während der Schulzeit nicht. Der Kunstunterricht zählte zu meinen liebsten Stunden in der Woche, und auch außerhalb der Schule zeichnete ich privat weiter. Das passierte allerdings auf einer sehr oberflächlichen Ebene“, erinnert sich die Oldenburgerin. Zu mehr Tiefe in ihrem Schaffen kam sie ab 2010, als sie an der Carl-von-Ossietzky-Universität zu studieren begann und dabei „Kunst & Medien“ mit Biologie kombinierte. Die Verbindung von Wissenschaft und kreativer Gestaltung beeinflusste und befruchtete ihre Werke. „Die Natur bietet eine unglaubliche Vielfalt einer facettenreichen Welt, die sich wunderbar in allen möglichen Kunstprojekten widerspiegeln kann“, weiß Nadja Zander. Nach Beginn ihres Studiums befasste sie sich mit Druckgrafik, Fotografie und EDV-gestützter Bildbearbeitung, aber auch mit der Fertigung szenischer Objekte aus Papier. „Gerade in der Kunst versuche ich alles an Materialien und Techniken auszuprobieren“, sagt die Oldenburgerin. In der Malerei gilt ihre große Liebe den Acrylfarben und der Abstraktion. Das Arbeiten „aus dem Gefühl heraus“ empfinde sie als unglaublich befriedigend. Florales hat es indes Jutta Gutmann, Jahrgang 1966, angetan, die in der „Wasserburg“ eine Auswahl ihrer Acrylbilder zeigt. Die Zierpflanze „Calla“ steht gewissermaßen als Leitthema im Mittelpunkt ihrer Arbeiten. 2002 stellte die Bremerin erstmals öffentlich aus, damals im „World Trade Center“ der Hansestadt. Sie ordnet sich selbst dem Sujet „dekorative Malerei“ zu. „Meine Blumen- und Obstmotive strahlen in ihren bunten Farben Lebenslust aus“, findet die Künstlerin, die nach eigenem Bekunden schon seit ihrer frühesten Jugend „einen Hang zur Malerei“ hat.

Die Gemeinschaftsausstellung verbleibt in den Monaten Juli und August in den Räumlichkeiten des Hotel-Restaurants. Die zu sehenden Bilder der beiden Künstlerinnen können sich Interessierte auch im Internet anschauen.

boh

www.zur-wasserburg.de

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