Blasorchester bemüht sich um Nachfolge

Harpstedter "Prager": Steffen Akkermann denkt so langsam ans Aufhören

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Nach Wahlen, Ehrungen und Neuaufnahmen: Saskia Kamp, Michael Voß, Svenja Sander, Ralf Holzschuher, Stefanie Radtke, Klaas Akkermann, Lena Hannekum, Stefan Stuffel, Henner Eiskamp, Frieder Eiskamp und Rainer Windhusen (hinten, v.l.) sowie Emma Konnemann, Rieke Bahrs, Nike Constabel und Paul Stuffel (vorn, v.l.).

Harpstedt - Von Anja Rottmann. Während der Generalversammlung der Harpstedter „Prager“ am Dienstagabend im Gasthaus „Charisma“ ist die Suche nach einem neuen musikalischen Leiter für das Blasorchester angesprochen worden. Dirigent Steffen Akkermann, der dieses Amt bereits seit 40 Jahren mit viel Herzblut bekleidet, ist nach eigenem Bekunden ein etwas „älteres Semester“. Er möchte den Posten daher in den nächsten zwei bis drei Jahren abgeben.

Vor diesem Hintergrund soll nun versucht werden, aus den eigenen Reihen Interessierte zu finden, die sich vorstellen könnten, die Aufgabe zu übernehmen. Mit Klaas Akkermann und Henner Eiskamp haben sich bereits zwei potenzielle Nachrücker gemeldet, die nicht abgeneigt wären, eine professionelle Ausbildung zum Dirigenten in Angriff zu nehmen. Wer dazu sonst noch bereit ist, kann sich bei Frieder Eiskamp oder Steffen Akkermann melden.

„Die Freude am Musizieren hält uns zusammen“

Im Übrigen muss nicht zwingend eine Einzelperson den Posten übernehmen; ein Dirigententeam ist genauso gut vorstellbar. Die bisherigen Stellvertreter Angela Würdemann und Winfried Famulla stehen nach wie vor als Unterstützung zur Verfügung.

Der Orchestervorsitzende Frieder Eiskamp lobte besonders das lockere Miteinander innerhalb der „Prager“-Gemeinschaft. „Die Freude am Musizieren hält uns zusammen“, sagte er und ergänzte: „Ich freue mich sehr darüber, heute viele Nachwuchsmusiker begrüßen zu können.“

„Mit euch geht es voran“

Eiskamp und dem gleichberechtigten Vorsitzenden Rainer Windhusen schenkten die Mitglieder per Wiederwahl erneut das Vertrauen – ebenso der Kassenwartin Claudia Grote, der Schriftführerin Svenja Sander, der Jugendwartin Charlotte Holzschuher sowie der Notenwartin Ina Fassauer.

Auch in ihren Ämtern bestätigt wurden die Dirigenten Steffen Akkermann, Winfried Famulla und Angela Würdemann.

Ferner standen Ehrungen – teils in Abwesenheit – auf der Tagesordnung: Auf zehnjährige Mitgliedschaft blicken Henner, Marina und Christoph Eiskamp, Wolfgang Jerebic, Svenja Sander und Max Würdemann zurück – und auf 25 Jahre Klaas Akkermann, Ralf Holzschuher sowie Sven Schumacher. Neu aufgenommen in das Orchester: Nike Constabel, Rieke Bahrs, Emma Konnemann, Stefanie Radtke, Stefan und Paul Stuffel, Saskia Kamp, Lena Hannekum sowie Michael Voß.

Lob und Danksagungen

Im Rückblick auf das vergangene Jahr hob Steffen Akkermann das Benefizkonzert in der Christuskirche hervor, das die „Prager“ gemeinsam mit dem Gemischten Chor Harpstedt zugunsten der auf dem Harpstedter Friedhof realisierten Gedenkstätte für „Sternenkinder“ auf die Beine gestellt hatten.

Zudem, so der Dirigent, habe er eine Mail von Peter Johannesdotter erhalten, der für das jüngste Neujahrskonzert die James-Bond-Filmmusik arrangiert hatte. „Er hat das Orchester für das abwechslungsreich vorgetragene Konzert gelobt – ebenso für die überaus gelungene Darbietung des 007-Titels.“ Akkermann bedankte sich bei der Musikschule „Strings“ und Uli Schmidt für die herausragende Ausbildungsarbeit des Orchesternachwuchses – sowie bei allen „Pragern“, die diese Ausbildung auch intern fördern. „Mit euch geht es voran, und Erfolge sind mit euch möglich. Vielen Dank auch an meine beiden Stellvertreter, auf die ich jederzeit zählen kann. Die ,Prager’ sind sehr gut aufgestellt und können beruhigt in die Zukunft blicken“, resümierte Akkermann.

Am 10. Mai geht das Himmelfahrtskonzert auf dem Koems-Gelände über die Bühne; das Schützenfest in Harpstedt folgt am 21. und 22. Mai – und die Nachfeier am 26. Mai. Ein Schnupperkurs für den Nachwuchs steht am 29. Mai auf dem Programm.

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