Start in die Minigolfsaison: Zusätzlich zu den Spielregeln gelten Hygiene- und Abstandsvorschriften

Harpstedt - „Die neuen Schreibblockhalter an den Minigolfbahnen sind aus Edelstahl. Die halten 100 Jahre. Mindestens. Und der Beton darunter natürlich auch“, versichert Hermann Schnakenberg, erster Vorsitzender des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) Harpstedt, schmunzelnd. Das Einbetonieren hat er übrigens selbst erledigt. Ansonsten fällt auf der Minigolfanlage am Tielingskamp in Harpstedt, die an diesem Sonnabend, 30. Mai, um 14 Uhr in die neue Saison startet, eine neue Sitzbank mitsamt Tisch ins Auge. Das alte Außenmobiliar ersetzt der VVV nach und nach durch pflegeleichtes. Auch die Hindernisse werden fortlaufend in Schuss gehalten. Die Erneuerung der „Rampe“ am „Netz“ steht demnächst auf dem Programm. Mit dem Saisonstart gelten nicht nur die bekannten Spiel-, sondern nun zusätzlich die pandemiebedingten Abstands- und Hygieneregeln. Um deren Einhaltung zu gewährleisten, muss stets eine volljährige Person auf der Anlage sein. Das stellt der VVV sicher. Minderjährige Schüler kommen daher bis auf Weiteres nicht als Aushilfen zum Einsatz. Weil Partys in größeren Gruppen wegen der coronabedingten Beschränkungen tabu sind und das Harpstedter Schiebenscheeten komplett ins Wasser fällt, könnte die Minigolfanlage zu Pfingsten mehr Zulauf erfahren als sonst beim Saisonstart. „Die Leute haben einfach Lust, nach draußen zu gehen. Sie wollen mal was anderes sehen und unternehmen“, glaubt VVV-Kassenwartin Christina Bitter. Maximal 50 Minigolfschläger stehen zur Verfügung. An normalen Tagen reicht das locker aus. Die Anlage ist ab dem 30. Mai an jedem Sonnabend, Sonn- und Feiertag von 14 bis 18 Uhr geöffnet, in den Ferien dann sogar täglich, sofern das Wetter einen Spielbetrieb zulässt. Erwachsene zahlen drei (mit Ehrenamtskarte: zwei) Euro Eintritt, Kinder und (nicht volljährige) Jugendliche zwei Euro. Wer außerhalb der Öffnungszeiten „minigolfen“ will, möge sich im Hotel „Zur Wasserburg“ (Tel.: 04244/1008) melden. Unser Bild: Leevke und Norik, Enkel der zweiten VVV-Vorsitzenden Elke Wachendorf (l.), amüsieren sich auf einer der Bahnen – im Beisein von Hermann Schnakenberg und Christina Bitter. Foto: boh

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