Stabwechsel in der Samtgemeindefeuerwehr

Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse kam nicht mit leeren Händen zur Verabschiedung von Günter Wachendorf; der bisherige „Chef“ der Samtgemeindefeuerwehr beförderte wiederum Stellvertreter Frank Bollhorst zum Hauptbrandmeister und den neuen Gemeindebrandmeister Nico Sparkuhl zum Hauptlöschmeister (v.l.). Das war vielleicht schon Wachendorfs letzte Amtshandlung.
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Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse kam nicht mit leeren Händen zur Verabschiedung von Günter Wachendorf; der bisherige „Chef“ der Samtgemeindefeuerwehr beförderte wiederum Stellvertreter Frank Bollhorst zum Hauptbrandmeister und den neuen Gemeindebrandmeister Nico Sparkuhl zum Hauptlöschmeister (v.l.). Das war vielleicht schon Wachendorfs letzte Amtshandlung.

An Neujahr wird der Stabwechsel in der Führung der Samtgemeindefeuerwehr vollzogen. An die Spitze des Gemeindekommandos rückt dann Nico Sparkuhl aus Klein Ippener.

Harpstedt – Der bisherige Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf hatte dieses Führungsamt zwölf Jahre ausgeübt. Weitere sechs Jahre dranzuhängen, kam für ihn nicht in Betracht. Ein Nachfolger wurde gesucht. Er fand sich in der Ortsfeuerwehr Harpstedt – in Person von Nico Sparkuhl. Der übernimmt nun ein Amt, das bereits sein Vater Peter Sparkuhl acht Jahre lang bekleidet hatte. Die Weichen dafür waren frühzeitig gestellt worden.

Zunächst wählten die Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter Nico Sparkuhl als Nachfolger von Günter Wachendorf. Diesem Ergebnis der Vorschlagswahl stimmten der nichtöffentliche Samtgemeindeausschuss und (am 1. Oktober) auch der Samtgemeinderat zu – einstimmig.

Was noch fehlte, waren die offizielle Verabschiedung und die förmliche Ernennung. Dazu kam es nun dieser Tage im Harpstedter Amtshof, und zwar in kleiner Runde – als Folge des pandemiebedingten Lockdowns.

Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse dankte Günter Wachendorf für seine jahrelange Tätigkeit in der Feuerwehr. „Du warst an höchster Stelle in der Führung für anfangs sieben und zum Ende hin sechs Ortsfeuerwehren zuständig. Diese Aufgabe hast du immer zuverlässig mit deiner ruhigen und menschlichen Art ausgeführt“, sagte Wöbse in seiner Dankesrede. Bevor Wachendorf das Amt des Gemeindebrandmeisters übernahm, hatte er bereits vier Jahre als Stellvertreter fungiert – sowie zudem von 1992 an als Ortsbrandmeister seiner Heimatwehr Colnrade (dort trat Carsten Lüllmann in seine Fußstapfen). Seinem Nachfolger als Gemeindebrandmeister überlasse er eine gut aufgestellte Samtgemeindefeuerwehr, betonte Wöbse.

Ehe der Amtshof-Chef zum Dank einen Blumenstrauß (für Wachendorfs Ehefrau) sowie einen Präsentkorb und einen Gutschein überreichen konnte, wurde die Urkunde zur Verabschiedung als Ehrenbeamter aus dem Beamtenverhältnis verlesen und überreicht.

Kreisbrandmeister Andreas Tangemann schloss sich den Dankesworten an. „Die Zusammenarbeit war immer sehr kameradschaftlich und zielführend im Kreiskommando“, bekräftigte er in Richtung Wachendorf.

Nico Sparkuhl kommt aus einer Feuerwehrfamilie, ist weithin vernetzt und überregional als Sprecher der Schiedsrichter im Oldenburgischen Feuerwehrverband tätig. Für seine neue Aufgabe wünschte ihm Herwig Wöbse allzeit eine glückliche Hand. Zur Seite steht „dem Neuen“ Frank Bollhorst, der als stellvertretender Gemeindebrandmeister im Amt bleibt. Nach Verlesen des Amtseids berief Herwig Wöbse Nico Sparkuhl als Ehrenbeamter in das Beamtenverhältnis.

Günter Wachendorfs vielleicht letzte Amtshandlung: Er beförderte Frank Bollhorst zum Hauptbrandmeister und Nico Sparkuhl zum Hauptlöschmeister.

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