Für mehrere Ämter finden sich keine Nachfolger

RC „Sport“ Harpstedt: Personelle Baustellen bleiben

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Nach den Wahlen: Manuela Meyer, Kai-Uwe Lindenbauer, und Ina Gatz (v.l.).

Harpstedt - Drei Posten hat der Reitclub „Sport“ Harpstedt und Umgebung während seiner Generalversammlung am Montagabend im Hotel „Zur Wasserburg“ nicht besetzen können.

Während die 29 anwesenden Mitglieder dem Vorsitzenden für den Bereich Repräsentation, Kai-Uwe Lindenbauer, erneut das Vertrauen per Wiederwahl schenkten, fand sich für die Bereiche Veranstaltungen sowie Pferde und Ausbildung zum allgemeinen Bedauern niemand. Diese Ämter bleiben vakant. Um die Veranstaltungen hatte sich bisher Harald Straßer kommissarisch nach dem Tod von Regina Sanders gekümmert. Mit dem kurzfristigen Ausscheiden von Ute Klattenhoff im August 2017 aufgrund von Differenzen verwaiste indes der Posten für Pferde und Ausbildung. 

Bei den Wahlen zum erweiterten Vorstand gelang es zudem nicht, für die Aufgaben des Rittmeisters, die vormals Klattenhoff wahrgenommen hatte, einen Nachfolger zu finden. In Sachen Öffentlichkeitsarbeit lief es besser: In die Fußstapfen der langjährigen Pressewartin Maria Rauschenberger, die aus Altersgründen ausschied, tritt Manuela Meyer. Ebenfalls altersbedingt gab Walter Rauschenberger das Amt des Turnierbeauftragten (IT) ab. Ina Gatz übernahm es. Um die Homepage will sich Walter Rauschenberger weiterhin kümmern.

Als Beauftragter für Verwaltung/Mietwohnungen schied Ralf Holzschuher aus. An einer Lösung zur Schließung dieser personellen Lücke wird gearbeitet.

Kassenwartin Wiebke Wöbse und der federführend für den Bereich Bau und Instandhaltung verantwortliche Peter Srowig bleiben im Amt – diese Positionen standen nicht zur Wahl an.

Claus Grote und Mechthild Ottermann prüfen im kommenden Jahr die Kasse. Die Ehrenmitgliedschaft haben mit Erreichen der Altersgrenze (70 Jahre) Friedhelm Meyer und Egbert Früchte erlangt.

„Vereinsarbeit wird immer schwieriger – und der Aufgabenbereich für einzelne immer größer. Vom Umfang her hängt an ,Verwaltung’ immens viel dran. Von daher müssen wir auch weiterhin versuchen, Aufgabenbereiche auf möglichst viele Schultern zu verteilen“, sagte Kai-Uwe Lindenbauer.

Der Bereich „Pferde und Ausbildung“ sei, wie zu vernehmen war, momentan mit Kerstin Wodtke, Sabrina Poggenburg, Marina Lehmann und Sandra Mahlstedt gut aufgestellt. Acht Schulpferde sind im Einsatz (ein weiteres soll angeschafft werden) – sowohl in Anfänger- als auch Fortgeschrittenengruppen. Immens wichtig sei, so hieß es, die Einbindung der Eltern sowie von Leuten, die bereit seien, mitzuarbeiten und sich einzubringen. Alle Ausbilder hätten „gute, kreative Ideen, die „zeitnah ausgebaut und umgesetzt werden sollen“.

Den Fortbestand des Voltigierbetriebs stellen die Ausbilderinnen Ina Gatz, Sina Templin und Joana Kurzke sicher – und damit recht wenige Schultern. „Das bedeutet für jeden einzelnen mehr Arbeit und auch Verantwortung“, gab Ina Gatz zu bedenken.

Werner Kracke konnte für den Bereich Pferdeversorgung und Weide vermelden, dass ein Zaun erneuert werden müsse. Er freue sich, große Unterstützung mit Blick auf die Futterversorgung der Pferde zu bekommen.

Diskussionsstoff bot der Reithallenboden. Als Folge hoher Beanspruchung besteht in absehbarer Zeit Handlungsbedarf. Ein Angebot über das Aufschütten von 40 Kubikmeter Sand sowie die nötigen Vor- und Nacharbeiten liegt vor. Darüber will der Vorstand zeitnah beraten – und entscheiden.

Aktuell zählt der Reitclub „Sport“ 217 Mitglieder. 2017 waren 21 Austritte zu verzeichnen; dem standen fünf Eintritte gegenüber. - aro

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