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Feucht-fröhlich und informativ: Brandschutzerziehung für die „Spielinsel“ in Dünsen

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Von: Jürgen Bohlken

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Ganz nach dem Geschmack der Kinder: Der Wasserstrahl schießt aus dem Strahlrohr.
Ganz nach dem Geschmack der Kinder: Der Wasserstrahl schießt aus dem Strahlrohr. © Bohljken

Dünsen – Die Feuerwehr müsse nur noch sehr selten Katzen aus hohen Bäumen retten, verriet Klaus Stiller den Mädchen und Jungen des Kindergartens „Spielinsel“ in Dünsen. Zumeist kämen die Stubentiger aus eigener Kraft auf den Erdboden zurück. „Ich habe jedenfalls noch kein Katzenskelett in einem Baum entdeckt“, sagte Stiller schmunzelnd.

Zusammen mit seinem Sohn Jannik betrieb er am Donnerstagmorgen auf dem Parkplatz der Zufluchtskirche in Dünsen Brandschutzerziehung für die Kita. Beide sind Berufsfeuerwehrmänner und engagieren sich zusätzlich ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt.

Der Rauch sei bei Wohnungsbränden besonders gefährlich, machte Klaus Stiller deutlich. „Wenn noch kein Qualm in euer Kinderzimmer gezogen ist und es dort nicht brennt, schließt ihr die Tür, reißt das Fenster auf und ruft laut um Hilfe“, riet er den Kindern eindringlich. Die Kleinen erfuhren, dass die Feuerwehr in erster Linie über „Pieper“ (Funkmeldeempfänger) und Sirene zu Einsätzen gerufen wird. Sie lernten Einsatzkleidung und Atemschutz kennen, warfen einen Blick in das Tanklöschfahrzeug 3000 der Harpstedter Wehr, bekamen die Kübelspritze vorgeführt und durften sogar ein Strahlrohr, aus dem Wasser geschossen kam, unterstützend mit in die eigenen Hände nehmen.

Mithilfe eines „Rauchhäuschens“, eines speziellen Puppenhauses, das Klaus Stiller gebaut hatte, bekamen sie obendrein gezeigt, wie sich Qualm im Gebäude ausbreitet. Die gleichsam informative wie unterhaltsame Stunde Brandschutzerziehung sagte den Kleinen genauso zu wie den pädagogischen Fachkräften Corinna Meyer, Wiebke Tabken und Sarah Dahms.

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