Zentrum für ganzheitliches Lernen

Spatenstich für ökologische Bildungs- und Begegnungsstätte in Prinzhöfte

Spatenstich: Bürgermeister Herwig Wöbse (von links), Sabina Dalg-Vinken vom Vorstand des Vereins für ganzheitliches Lernen und ökologische Fragen sowie Norbert Hamann (Landkreis Oldenburg).
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Spatenstich: Bürgermeister Herwig Wöbse (von links), Sabina Dalg-Vinken vom Vorstand des Vereins für ganzheitliches Lernen und ökologische Fragen sowie Norbert Hamann (Landkreis Oldenburg).

Die Arbeiten für die ökologische Bildungs- und Begegnungsstätte in Prinzhöfte sind angelaufen. Allerdings wird das Vorhaben kleiner als erst geplant.

Auf dem Gelände des Zentrums für ganzheitliches Lernen in Prinzhöfte herrschte am Samstagnachmittag gute Stimmung. Die Anspannung der vergangenen Jahre, ob und in welchem Umfang die „Ökologische Bildungs- und Begegnungsstätte Prinzhöfte“ gebaut werden könne, hatte sich gelöst, denn es stand der symbolische Spatenstich an – das Vorhaben wird also umgesetzt.

Sabina Dalg-Vinken vom Vorstand des Vereins für ganzheitliches Lernen blickte noch einmal zurück auf die Hürden, die bei der Planung und Finanzierung des Projektes genommen werden mussten. Am Ende dieses Prozesses müssen Kosten in Höhe von 520 000 Euro gestemmt werden. An Fördermitteln stellt der Zuschuss über 100 000 Euro aus dem Leader-Programm den größten Betrag. Hierfür dankte die Vorsitzende Norbert Hamann als Ansprechpartner beim Landkreis für das Leader-Programm. 10 000 Euro steuert der Landkreis selbst bei und jeweils 7 500 Euro kommen von der Gemeinde Prinzhöfte sowie der Samtgemeinde Harpstedt.

Größter Teil der Kosten durch Kredite finanziert

Der größte Anteil muss allerdings über Kredite finanziert werden. Durch pandemiebedingte Einnahmeausfälle beim Seminarhaus „Mikado“ verringerte sich das Bauvolumen auf eine Nutzfläche von etwa 200 Quadratmetern. Das Haus umfasst zwei Seminarräume, eine Küche sowie Sanitäranlagen. Die Planungen stammen von Architekt und Vereinsmitglied Detlef Kietzmann.

Der Bautrupp, wie sich die ehrenamtlichen Bauhelfer des Vereins nennen, hat in den vergangenen Monaten die alte Scheune abgetragen und die Eichenbalken für die Wiederverwendung aufbereitet.

Die Bildungs- und Begegnungsstätte, deren Eröffnung in zwölf Monaten geplant ist, soll als Regionalzentrum für Ökologie und Verbindungskultur mit vielfältigen Möglichkeiten funktionieren. Die gewachsenen Strukturen auf dem Areal werden in das Angebot einbezogen.

Damit ist das Projekt Teil der Vereinsphilosophie, die sich über die sieben „Prinzhöfter Handlungsfelder“ Artenschutz und Artenvielfalt, Permakultur und Landnutzung, Wildniswissen und Naturverbindung, Familie und Verbindungskultur, Gesundheit und Ernährung, Kunst und Kultur sowie Ökonomie und Gesellschaft definiert.

Eröffnung in zwölf Monaten

In der Funktion als Bildungsstätte und Familienzentrum soll es umfangreiche Angebote geben. Das angebundene Permakultur-Gelände biete „vielfältige Möglichkeiten der Weiterentwicklung in Mitmachformaten wie Selbstversorgung, Pflanzaktionen, Bauworkshops, altes Handwerk und kreatives Upcycling“, wie es in einer Projektinfo heißt.

Kulturelle Veranstaltungen und Begegnungscafés sollen ein Kennenlernen und Miteinander im Verein, aber auch in der lokalen Nachbarschaft und darüber hinaus in der Region fördern.

„Die Eltern sollen ihre Vorstellungen und Wünsche mit einbringen“, betonte Sabina Dalg-Vinken ausdrücklich von etwa 50 Vereinsmitgliedern und Gästen, bevor sie Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse und Norbert Hamann jeweils einen Spaten in die Hand drückte. Nach dem symbolischen Spatenstich ging es übergangslos mit einem Kennenlernspiel zum Vereinsfest über.

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