Skulpturenpark von Franz Robert Czieslik geöffnet / Hörspiel-Veröffentlichung

Ein Künstler – zahlreiche Projekte

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Künstler und Werk scheinen im Grasmeer zu versinken. Das ist auch so gewollt: „Alles im Skulpturenpark soll so naturbelassen sein, wie möglich“, erklärt Franz Robert Czieslik.

Gross Ippener - Von Sophie Filipiak. Bildhauerei, Satire und Schriftstellerei – Franz Robert Czieslik vereint viele Talente in einer Person. Neben seinem Skulpturenpark bei Groß Ippener arbeitet er an mehreren Krimis. Demnächst feiert er auch die Veröffentlichung eines Hörspiels, das er produziert hat.

Seit Mai ist der Skulpturenpark geöffnet. Das Konzept dafür entwickelte Czieslik mit Freunden aus der Samtgemeinde. In das hohe Gras auf der Wiese hat der Künstler selbst schmale Wege gebahnt, die zu den einzelnen Werken – oder wie er sie nennt „Baumturen“ – führen. „Sie versinken fast in einem grünen Meer“, schmunzelt Czieslik. Im Wald hingegen muss der Besucher seinen eigenen Weg finden, das ist so gewollt. „Der Beobachter soll sich behutsam den Dingen nähern“, erklärt der gebürtige Leipziger.

Insgesamt 40 Skulpturen sind auf dem Areal mitten im Wald verteilt. Viele von ihnen leuchten schon von weitem aus dem dunklen Gehölz. Die Neonfarben sollen die ursprüngliche Form unterstreichen. „Es ist wie mit einem Textmarker, der ja auch die besonderen Stellen kennzeichnet“, sagt Czieslik. Bis zum 30. August ist der Skulpturenpark täglich von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Viel Zeit für die Bildhauerei hat Czieslik aber nicht. Er arbeitet gerade an zwei Krimis. Abgeschlossen sind bereits zwei Kindergeschichten, die gerade von Tessa Rath in Harpstedt illustriert werden. „Jetzt suchen wir nur noch einen Verleger“, erklärt Czieslik.

Seit 2009 hat er zusammen mit Freunden an einem Hörspiel gearbeitet. Nun endlich soll „Downloads“ veröffentlicht werden. Es ist ein Cyberkrimi, in dem auf mysteriöse Art und Weise Menschen zu Tode kommen. Der erste Verdacht: Strahlen, die von einem Handy ausgestrahlt werden, das neu auf dem Markt ist.

Die Idee stammt von Czieslik, der unter dem Pseudonym Bob Farmer schreibt. Die Dialoge schrieb seine Bekannte Susanne Oßwald. Für die Hörspielproduktion traten insgesamt 23 Sprecher vor das Mikrofon und drei Komponisten schrieben die Musik.

Am Sonnabend, 27. Juni, um 19 Uhr wird der Künstler das Hörspiel „Downloads“ der Öffentlichkeit in seinem Skulpturenpark vorstellen. Der Eintritt kostet im Vorverkauf fünf Euro, an der Abendkasse sieben Euro. Tickets im Vorverkauf gibt es beim Bücherlädchen und bei Schreibwaren Beuke in Harpstedt. Die Kreiszeitung verlost Freikarten für die Veranstaltung. Interessierte schreiben eine E-Mail an redaktion.wildeshausen@kreiszeitung.de mit dem Stichwort „Downloads“.

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