Mehr Sitzungsgeld – und höhere Pauschale für Bürgermeister

Winkelsetter Rat legt eine Schippe drauf

Über die Aufwandsentschädigungssatzung und den Haushalt beriet der Rat der Gemeinde Winkelsett.
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Über die Aufwandsentschädigungssatzung und den Haushalt beriet der Rat der Gemeinde Winkelsett.

Winkelsett – Rückwirkend zum Jahresbeginn hat der Rat der Gemeinde Winkelsett am Dienstagabend im Café „Eckig & Rund“ in Hackfeld das Sitzungsgeld erhöht. Die Ratsmitglieder gestehen sich nun 25 Euro pro Sitzung zu – und damit in etwa das Doppelte des bisherigen Betrages. Inklusive sind allerdings alle mit der Gemeinderatsarbeit verbundenen finanziellen Aufwendungen – wie Fahrtkosten und dergleichen.

Die monatliche Aufwandsentschädigung für den Bürgermeister steigt von 182 auf 400 Euro – ebenfalls rückwirkend zum 1. Januar. Das klingt happig. „Dafür fallen nun aber die Entschädigung für die Nutzung meines Büros für Gemeindeangelegenheiten und die Erstattung der Telefonkosten weg“, betonte Bürgermeister Willi Beneke auf Nachfrage. Die Anpassungen sind eigentlich überfällig gewesen. Die Aufwandsentschädigungssatzung habe der Rat zuletzt anlässlich der Euro-Einführung zum 1. Januar 2002 angefasst, so Beneke. Damals war aber nach dem Kenntnisstand des Bürgermeisters nur „spitz von D-Mark in Euro umgerechnet worden“.

Etat überraschend nicht verabschiedet

Den Winkelsetter Haushalt für das laufende Jahr hat der Rat überraschend nicht beschlossen. Mit der Verabschiedung rechnet Willi Beneke nun in ungefähr drei Wochen. Zuvor will sich der Rat in einer nichtöffentlichen Sitzung nochmals mit dem Etat beschäftigen. Welche Knackpunkte der „interne Beratungsbedarf“ betrifft, ließ sich dem Bürgermeister trotz beharrlichen Nachfragens unserer Zeitung nicht entlocken.

Kräftig investieren will die Gemeinde Winkelsett in die dritte Breitbandausbaustufe. Insgesamt 550 000 Euro, verteilt in gleichhohen Chargen auf drei Haushaltsjahre, sollen dafür eingeplant werden.

Erdkabel von Rundebusch bis Wohlde

Von Rundebusch (Gemeinde Prinzhöfte) bis Wohlde wolle die Avacon im Sommer ein 20-kV-Erdkabel einschließlich Breitbandkabel für Steuerungszwecke verlegen lassen, gab Beneke bekannt. Die Trasse sei ungefähr fünf Kilometer lang. Sie führe von Rundebusch und durch Mahlstedt weiter – an der Landesstraße 338 entlang – nach Wohlde bis zum Gestüt Appenriede.

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