Hospizverein stellt sich am 3. April vor

„Sind in der Bevölkerung noch zu wenig bekannt“

Harpstedt - „Wir sind als Verein einfach noch zu wenig bekannt in der Bevölkerung und möchten das ändern. Wir brauchen außerdem weitere Hospizhelfer, erst einmal vor allem interessierte Frauen und Männer, die bereit sind, die Ausbildung zum Sterbebegleiter zu durchlaufen.“

Mit diesen Worten begründet die erste Vorsitzende Elke Kopmann-Cordes, was den Hospizverein der Samtgemeinde Harpstedt dazu bewogen hat, sich am Sonntag, 3. April, der breiten Öffentlichkeit in der Pausenhalle der Harpstedter Delmeschule vorzustellen. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Schirmherrschaft hat Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse übernommen.

Der grobe Ablauf steht schon fest. Zunächst kommen Redner zu Wort. An die Ansprachen schließt sich ein kleines Rollenspiel an, das kurz und prägnant eine Sterbebegleitung nachempfinden wird. Im weiteren Verlauf können die Besucher Kaffee und Kuchen genießen. Die Hospizhelferinnen setzen sich dann zu ihnen an die Tische, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen und etwaige Fragen rund um die Sterbebegleitung und den Verein zu beantworten.

Last but not least gibt es einen musikalischen Beitrag: Der Gospelchor Harpstedt hat sich bereiterklärt, dem unter dem Tenor „Der Hospizverein stellt sich vor“ stehenden Nachmittag mit Liedgut aus seinem Repertoire mit zum Erfolg zu verhelfen.

Die Organisatoren wünschen sich einen guten Besuch. Mit der Veranstaltung wolle der Verein ein Stück weit auch Mitgliederwerbung betreiben, verschweigt die Vorsitzende Elke Kopmann-Cordes nicht. - boh

Rubriklistenbild: © dpa

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