Mitglieder der Harpstedter SoLaWi-Gruppe machen sich in Wüsting schlau

Wie sieht das Depot der Zukunft aus?

Die Resonanz auf die „SoLaWi-Werkstatt“ konnte sich sehen lassen. Foto: SoLaWi-Gruppe Harpstedt

Harpstedt/Wüsting – Eine Gruppe von Menschen teilt sich anfallende Kosten durch einen monatlichen Beitrag und bekommt im Gegenzug dafür alles, was ein Hof erzeugt. So funktioniert, ganz grob vereinfacht, eine „Solidarische Landwirtschaft“. Eine solche SoLaWi möchte bekanntlich eine Gruppe von Interessierten auch in der Samtgemeinde Harpstedt etablieren. In diesem Zusammenhang gibt es natürlich jede Menge Informationshunger zu stillen.

Bei Regen und stürmischem Wind haben sich Mitglieder der Harpstedter SoLaWi-Gruppe kürzlich auf den Weg nach Wüsting gemacht. Der Grund: Die „Solidarische Landwirtschaft“ Oldenburg, die der Hofgemeinschaft Grummersort angeschlossen ist, stellte eine „SoLaWi-Werkstatt“ unter Anleitung von Landwirt Eike Frahm (Grummersort) sowie Klaus Stüber, Berater im SoLaWi-Netzwerk, auf die Beine. Die Resonanz konnte sich sehen lassen. Vertreter der fünf Depots, die (im gesamten Stadtgebiet) die Oldenburger SoLaWi betreibt, waren gekommen. Ebenso Interessierte aus dem Emsland, Worpswede, Thedinghausen, Hannover, Vechta, Barnstorf, Ganderkesee und eben Harpstedt; sie gehören entweder bei sich zu Hause bereits einer SoLaWi an oder wollen eine gründen.

Wie sieht das Depot der Zukunft aus? „Unter dieser Fragestellung wurden detailliert und kritisch die Verteilungswege der Lebensmittel vom Hof zu den Abnehmern beziehungsweise den SoLaWi-Mitgliedern dargestellt und diskutiert. Bei diesem Arbeitsthema sowie während der Pausen, die mit gesundem und dabei leckerem Essen aus der Hofküche bereichert wurden, ergab sich ein angeregter Erfahrungsaustausch“, resümiert die SoLaWi-Gruppe Harpstedt in einer Pressemitteilung.

Ein Hofrundgang rundete die Veranstaltung ab.

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