Gerd Backenköhler: „Befinden uns in der Vorbereitungsphase“

Seniorenservicebüro in der Mache

Harpstedt – Ein Seniorenservicebüro in Harpstedt schwebt Gerd Backenköhler und der von ihm ins Leben gerufenen „Ehrenamts- und Seniorenserviceagentur Harpstedt“ vor. Die Akteure bemühen sich um Ehrenamtliche, die – in Anlehnung an die Bürgerauto-Idee – ältere Mitbürger bei Einkäufen begleiten oder auch kleine handwerkliche Arbeiten für sie übernehmen möchten. Ob es Freiwillige gibt, die dafür etwas Freizeit opfern würden, sondiert Backenköhler gerade via Facebook. Ein erstes positives Echo gab es bereits. „Am Start“ ist das Servicebüro noch nicht. „Wir befinden uns in der Vorbereitungsphase“, betont Backenköhler.

Die Idee wurzelt in einem Vortrag, den ein Vertreter des Malteser-Hilfsdienstes (MHD) im März während eines Seniorenbegleiterkurses der Volkshochschule Wildeshausen hielt. Der Referent erläuterte damals das Projekt „Mobiler Einkaufswagen“, das unter anderem in Delmenhorst/Ganderkesee und Vechta läuft. Dabei stellt der MHD ein Auto zur Verfügung. Der Wagen ermöglicht es Freiwilligen ohne Personenbeförderungsschein, Senioren zum Einkaufen zu fahren und andere kleinere Betreuungsleistungen zu erbringen. „Das machen wir auch in Harpstedt“, nahm sich Backenköhler vor. Das Angebot soll, so der Plan, von allen Seniorinnen und Senioren aus der Samtgemeinde in Anspruch genommen werden können. Es werde „völlig kostenlos“ sein, nicht in Konkurrenz zu den Leistungen von Beförderungsunternehmen treten, und auch die Versicherungsfrage sei geklärt.

„Wie sich die Sache entwickelt, können wir aber jetzt noch nicht sagen“, bremst Backenhöhler zu hohe Erwartungen. Im März saß er mit Maltesern, auch mit Sven Strahlendorff aus Harpstedt, zusammen. Die Runde vereinbarte, bis zu den Herbstferien Freiwillige zu suchen, die einen Teil ihrer Freizeit „in den Dienst der guten Sache stellen wollen“. Das ist im Moment der Sachstand. Nach den Ferien soll ein „Dienstplan“ aufgestellt werden. Mit diesem Hintergrund erklärt sich der aktuelle Aufruf via Facebook. Interessierte Ehrenamtliche können sich weiterhin melden – entweder auf Facebook oder per Mail an freiwilligenagentur-harpstedt@gmx.de.

Das avisierte Seniorenservicebüro ist Teil der Initiative „Harpstedt begleitet“, die laut Backenköhler in den nächsten Jahren viele weitere Ideen umsetzen will. „Noch ohne finanzielle Förderung seitens der Kommune“, verkneift sich der Klein Henstedter eine „Spitze“ nicht.  boh

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