Insolvenzverwalter bleibt optimistisch, aber „noch ist nichts spruchreif“

WD. Müller: „Sehr gute“ Aussichten auf Erhalt des Standortes

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Das Hoffen und Bangen der Beschäftigten von WD. Müller geht vorerst weiter. Das vorläufige Stadium des Insolvenzverfahrens endet in einer Woche. Eine Sanierungslösung zeichnet sich womöglich ab, ist aber noch nicht in trockenen Tüchern.

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. Nach wie vor befindet sich das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Harpstedter Autohauses WD. Müller im Antragsstadium. Doch diese „Vorläufigkeit“ geht nun in die Schlussphase.

Insolvenzverwalter Dr. Malte Köster (Bremen) rechnet Anfang Februar mit der Einleitung des regulären Insolvenzverfahrens. Eine Sanierung noch im Antragsstadium hatte sich Geschäftsführer Hauke Brahms nach dem Insolvenzantrag im November 2017 erhofft. Zumindest diese Hoffnung hat sich allerdings wohl zerschlagen.

Köster blickt gleichwohl weiterhin optimistisch in die Zukunft. Die Aussichten darauf, den Standort erhalten und die Arbeitsplätze bewahren zu können, seien „sehr gut“, bekräftigte er auf Nachfrage unserer Zeitung. „Vielversprechende“ Verhandlungen über den Kauf des Unternehmens seien im Gange. Einen Durchbruch kann Köster zur Stunde aber nicht vermelden. „Da ist noch nichts spruchreif.“

Auf Nachfrage bestätigte der Insolvenzverwalter zudem, dass WD. Müller längst ein Werkstattbetrieb sei. „Das ist zumindest das Kerngeschäft.“ Aus dem Handel mit Neuwagen habe sich das Autohaus schon vor langer Zeit zurückgezogen. Allerdings lässt sich der Website entnehmen, dass weiterhin Fahrzeuge über „Kooperationspartner“ von WD. Müller zu erwerben sind; die Homepage benennt zwei konkrete Ansprechpartner aus Verkauf und Verkaufsleitung, an die sich die Kunden – auch in der Gebrauchtwagensparte – wenden können.

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